Pastoralreferent Simon Eichelmann wird das machen, was alle Pastoralreferenten leisten. Er wird seelsorgerische Aufgaben übernehmen: im Altenheim, in der Klinik, wo immer sein Beistand gebraucht wird. Der 33-Jährige wird Schüler im Fach Religion unterrichten. Er wird sich in die Jugendarbeit einbringen. Er wird die ehrenamtlich Aktiven in der Seelsorgeeinheit bei ihrem Engagement unterstützen. Er wird im Beerdigungsdienst eingesetzt. Kurzum: Er übernimmt alles, was an liturgischen, spirituellen, seelsorgerischen und administrativen Aufgaben anfällt – außer der Sakramenten-Spende. Denn die Taufe, die Firmung, die Eucharistie und die vier weiteren Sakramente sind den geweihten Priestern vorbehalten.

„An Weihnachten und an Ostern werde ich mich auch um religiöse Impulse kümmern“, kündigt Simon Eichelmann an. Und das dort in der Seelsorgeeinheit, wo Kirchen stehen, wo sie üblicherweise aber nicht geöffnet wären. In Abstimmung mit den Gläubigen vor Ort möchte Eichelmann dann für spirituelle Impulse sorgen, und unter anderem Material auslegen, das Denkanstöße bietet. Ganz wichtig ist ihm, dass alle Angebote den Bedürfnissen entsprechen. Den Bedürfnissen, die er nun näher kennenlernen möchte.

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Simon Eichelmanns Aufgaben in der Seelsorgeeinheit machen jedoch nur 60 Prozent seiner Stelle aus. Die übrigen 40 Prozent leistet er für das Dekanat Linzgau. Unter anderem fällt ihm dabei eine besondere Aufgabe zu. Wie Pfarrer Ulrich Hund gleichfalls im Pfarrblatt mitgeteilt hat, gehört der neue Pastoralreferent zu den Projektkoordinatoren auf Dekanatsebene, die die Kirchenentwicklung 2030 vorantreiben. Also jenen Prozess, der die Seelsorge in der Erzdiözese Freiburg grundlegend verändern wird: Schließlich wachsen die 224 Seelsorgeeinheiten des Bistums zwischen Bodensee und Odenwald künftig zu 36 Großpfarreien zusammen.