Nicola di Maso und Mario Katic setzen eindeutig aufs Dufterlebnis. Vor ihrer „Balkan Box“ dampft es herzhaft. Wer hier mit leerem Magen vorbeikommt, den zieht es unwiderstehlich zu den brutzelnden Spießen. „Wir essen das selber gerne“, verrät Mario Katic. Zusammen mit Nicola di Maso bietet er Balkan Food an.

Einmal Balkan-Food für Heinz Schwenninger. Nina Egge und Dennis Nicola müssen sich noch einen Augenblick gedulden, bis Mario Catic die nächsten Portionen fertig hat.
Einmal Balkan-Food für Heinz Schwenninger. Nina Egge und Dennis Nicola müssen sich noch einen Augenblick gedulden, bis Mario Catic die nächsten Portionen fertig hat. | Bild: Jörg Büsche

„Essen, das es so wie wir es zubereiten eigentlich noch nicht auf der Straße gegeben hat“, erklärt der Ulmer. Geheimnis ihres Erfolgs in der „Street-Food-Szene“ sei ihr besonderes Rezept. „Die Qualität muss natürlich auch stimmen“, so Nicola di Maso, weshalb die beiden Balkan-Köche zum Beispiel stets gutes frisches Brot anbieten – und nicht irgendeines.

Das könnte Sie auch interessieren

Süße Donuts aus Memmingen

Christoph Kocsis aus Memmingen hat sich ganz auf seine Freundin verlassen. Die liebt Donuts. „Da sind wir auf die Idee gekommen, selber Donuts anzubieten“, erklärt er. Außer den üblichen süßen Krapfen respektive Kringel hat‘s bei den beiden Memmingern auch herzhafte. Was einiges Experimentierens bedurft habe, bis die richtige Teigmischung gefunden war.

Donut, einmal herzhaft, von Sandra Ritter für Georg Ignatzy aus Fleischwangen, der per Rad nach Markdorf gekommen ist.
Donut, einmal herzhaft, von Sandra Ritter für Georg Ignatzy aus Fleischwangen, der per Rad nach Markdorf gekommen ist. | Bild: Jörg Büsche

Große Unterschiede kann Christoph Kocsis kaum ausmachen – in den verschiedenen Regionen Süddeutschlands, in denen er seine Mini-Donuts anbietet. Im Schwäbischen seien die Kunden eher genügsam, bestellten Zucker und Zimt, während sich die Bayern eher üppig belegte Donuts gönnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Neugier auf Neues wecken

Catering, Hochtzeiten, Firmenfeste, Privatveranstaltungen sind die Gelegenheiten, bei denen die Street-Food-Trucks und -Stände anzutreffen sind. So zeigen es auch die Werbeaufschriften auf etlichen der auf dem Marktplatz stehenden Gefährte. „Neben einer Currywurst-Bude ziehe ich immer den Kürzeren“, berichtet Tobias Flohr, Inhaber des Mexiko-Grills.

Hat mit seinem Mexican Food die richtig Nische gefunden: Fabian Flohr aus Sigmaringen.
Hat mit seinem Mexican Food die richtig Nische gefunden: Fabian Flohr aus Sigmaringen. | Bild: Jörg Büsche

„Weil die Leute im Alltag lieber Vertrautes essen. Gelinge es ihm aber, Neugier zu wecken – zum Beispiel auf Street-Food-Märkten, wo ohnehin alle offen für Exotisches seien, dann könne auch er punkten, erklärt der studierte Betriebswirtschaftler aus Sigmaringen, der beim Studium in Mexiko auf die Idee zu seiner Street-Food-Nische gekommen ist, und