Mit der im Juni getroffenen Entscheidung des Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg endet ein Kapitel im Streit um die millionenschwere Zeppelin-Stiftung. Am Freitag teilte Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin mit: Er und sein Sohn Frederic werden den Verwaltungsrechtsweg nicht weiter beschreiten.

Der Auffassung der Nachfahren Ferdinands Graf von Zeppelin zufolge war die Auflösung der Zeppelin-Stiftung, deren Vermögen 1947 an die Stadt Friedrichshafen übertragen wurde, rechtswidrig. Der VGH bestätigte allerdings jüngst einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, dem zufolge den Nachfahren des Luftschiffpioniers in dieser Sache keine Klagebefugnis zusteht.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht wurde dabei nicht zugelassen. Der Option einer Nichtzulassungsbeschwerde erteilten Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin und sein Sohn mit ihrer Erklärung von Freitag eine Absage.