Es ist der Renner im Internet: der Beitrag von Mario Maier über die aktuelle Verkehrssituation in Friedrichshafen. Seit Montag wird in Friedrichshafen die Straße Richtung Immenstaad erneuert und ist deswegen gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden über Schnetzenhausen, Spaltenstein und Kluftern umgeleitet. Und da ist ganz schön was los. „Euch ist langweilig? Um euch rum ist es wie ausgestorben? Ihr sucht neue Kontakte? Ihr hasst es, schnell zu fahren? Perfekt! Denn damit ist jetzt endlich Schluss. Fahrt einfach von Eriskirch nach Schnetzenhausen„, schreibt Mario Maier in seinem Beitrag, den auf der Facebookseite „Blaulichtreport Bodenseekreis FN“ gepostet hat. Mittlerweile ist der Beitrag dort nicht mehr zu finden, dafür aber bei Mario Maier selbst.

Für seine witzigen Glosse über die Verkehrssituation hat der 36-Jährige in rund 20 Stunden bereits 735 Gefällt-mir- Angaben gesammelt. Mehr als 180 Facebooknutzer haben unter dem Beitrag kommentiert, 120 Mal wurde er geteilt.

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„Man kann sich darüber aufregen. Aber das tun schon alle anderen. Deshalb dachte ich, ich schreibe mal etwas Lustiges dazu“, begründet Maier seine Motivation für den Facebook-Beitrag.

Ein Blick aus dem ersten Stock der Wohnung von Mario Maier am Dienstag um 15.30 Uhr.
Ein Blick aus dem ersten Stock der Wohnung von Mario Maier am Dienstag um 15.30 Uhr. | Bild: Mario Meier

Der 36-Jährige wohnt mit seiner Familie in Schnetzenhausen – unmittelbar neben der Hauptstraße. „Alle paar Wochen versinken wir komplett im Stau. Nämlich dann, wenn irgendwo eine Umleitung ist“, erzählt Maier.

Wenn Mario Maier seine Haustür öffnet, blickt er auf einen LKW.
Wenn Mario Maier seine Haustür öffnet, blickt er auf einen LKW. | Bild: Mario Meier

Mit seinem Beitrag stößt der Häfler auf Zustimmung und Begeisterung. „Großartig, mit so einem Humor überlebt man alles“, schreibt etwa Tobias Schoepe. Und Angie Gepperth kommentiert: „Ach ja, ich bin heute von Tettnang nach Überlingen gefahren. Eher geschlichen! Ich habe einen persönlichen Rekord aufgestellt. 40 Kilometer in 95 Minuten.

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Mario Maier nimmt die Situation weiterhin mit Humor – denn die nächste Baustelle inklusive Umleitung kommt bestimmt.