Im Winter schneit es und beim Eröffnungsball der Bärenzunft ist was los. Diese zwei Weisheiten bewahrheiteten sich am vergangenen Freitag eindrücklich. Auf zwei Ebenen feierten die Narren ausgelassen und ausgiebig. Jérome Schwend aus Salem ist einer von ihnen: "Es ist super hier heute Abend, ich hatte schon befürchtet, dass bei dem Schnee nicht so viele kommen."

Bewährter Mix beim Programm

Vom Programm her wurde auf den bewährten Mix aus DJ und Lumpenkapellen gesetzt, dazu Zunftmeister Alfons "Fone" Müller: "Die Leute wollen tanzen und Spaß haben und nicht ständig zuhören müssen, wenn auf der Bühne jemand etwas erzählt."

Katja Fröhlich (links) und Susanne Gutemann verbreiteten ihre ganz persönliche Botschaft der närrischen Ausgeglichenheit: Narri Namaste.
Katja Fröhlich (links) und Susanne Gutemann verbreiteten ihre ganz persönliche Botschaft der närrischen Ausgeglichenheit: Narri Namaste. | Bild: Jan Manuel Heß

Mit Fötzlesbras, Uhldinger Hippies, 1. Sahne Bänd, Wikinger Neufrach und den Lokalmatadoren der 08/15 Band war bis nach Mitternacht beste Party-Blasmusik garantiert. "Lumpenkapellen sind einfach die beste Musik", urteilt Steffi Löbele aus Markdorf. Ein Stockwerk höher in der Jung-Elfer-Bar ist die Stimmung nicht weniger ausgelassen. Das Bobfahrerlied und andere Fasnetslieder animieren zum mitsingen und die Jungs vom Jung-Elferrat bedienen fleißig.

Fortsetzung beim Oldieball am 26. Januar

Marc Rumpel – mittlerweile in den Elferrat aufgerückt – hilft aber immer noch gerne: "Hier oben macht es einfach immer noch am meisten Spaß, es wird mir irgendwann bestimmt fehlen." Ein toller Abend, der schon in zwei Wochen mit dem Oldieball am Samstag, 26. Januar seine Fortsetzung findet.