Eine kleine Delegation aus San Gimignano hatte sich auf den Weg gemacht, um in der Partnerstadt Meersburg auf dem Markt der Vielfalt kulinarische Kostproben aus ihrer Heimatstadt anzubieten. Carolina Taddei, die in San Gimignano für Tourismus, Kultur, Wirtschaft und Landwirtschaft zuständig ist, kam als Vertreterin der Stadt. Thomas Trosino ist frischgebackener „Presidente dei Cavalieri di Santa Fina„, des wichtigsten Vereins in seiner Stadt. Mit Daniele Leoncini und Patrick Rosini hatte er zwei Vorstandskollegen dabei.

Sie hatten viel zu tun, denn ihre „Pröbchen waren gefragt (von links): Daniele Leoncini, Thomas Trosino, Carolina Taddei und Patrick Rosini aus Meersburgs Partnerstadt San Gimignano.
Sie hatten viel zu tun, denn ihre „Pröbchen waren gefragt (von links): Daniele Leoncini, Thomas Trosino, Carolina Taddei und Patrick Rosini aus Meersburgs Partnerstadt San Gimignano. | Bild: Uwe Petersen

Thomas Trosino nutzte die Gelegenheit, sich in Meersburg vorzustellen, bei seinen Freunden vom Fanfarenzug, beim Partnerschaftskomitee und Bürgermeister Robert Scherer. Der gratulierte ihm zu seiner neuen Funktion und hob die besondere Beziehung der beiden Städte zueinander hervor. Am Rande dieses Treffens erzählte der neue Präsident von seinen Vorstellungen für den Verein und die Partnerschaft.

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Zum Verein „Cavalieri di Santa Fina„ gehören rund 350 Mitglieder, von denen 200 unter 30 Jahre alt sind. Zweck ist die Pflege mittelalterlichen Brauchtums in Kostümen, die zum Ambiente der Türmestadt passen.

Höhepunkt ist mittelalterliches Spektakel

Höhepunkt des Jahres sind die „Ferie delle messi“, ein mittelalterliches Spektakel, das drei Tage lang die ganze Stadt durchzieht und viele Einwohner einbezieht. Stammgast ist seit Jahren der Meersburger Fanfarenzug, der seinerseits die Cavalieri zum Mittelaltermarkt begrüßt. 2009 und 2017 waren die „Ferie“ Anlass der zwei Bürgerfahrten.

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Thomas Trosino ist Meersburgfan und Verfechter der Partnerschaft. Seit der 41-Jährige vor sieben Jahren zum ersten Mal hier war, hat er keinen Besuch ausgelassen. Kontinuität in der Partnerschaft steht für ihn ganz oben. Auf die Frage, wie er zu Meersburg steht, zeichnet er ein großes Herz in die Luft.

Neue Ideen, die noch geheim sind

Ansonsten will er den Verein noch besser aufstellen. Wie genau er das anstellen wird, hält er noch geheim. „Im ersten Jahr lasse ich alles in der gewohnten Routine. Aber ich habe einige neue Ideen. Wie die aussehen, das könnt ihr nächstes Jahr sehen, wenn ihr nach San Gimignano kommt.“