Die fünf Gründe der CDU:

1.) Unsere Ideen, Vorschläge und Anträge entwickeln wir mit großem Weitblick, ohne dabei die Umsetzung und Finanzierung aus den Augen zu verlieren. Wir setzen unser gesamtes Engagement dafür ein, diese Ideen, gemeinsam mit den Impulsen aus der Bürgerschaft, für das Gemeinwohl umzusetzen. Unseren Fokus richten wir auf eine gute und solide Zukunft für die Stadt sowie auf die Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger.

2.) Unterschiedliche Ansatzpunkte sowie differierende Meinungen sind in unserer Fraktion Basis für die Entwicklung mehrheits- und tragfähiger Entscheidungen. Dabei ist uns besonders wichtig, dass jedes einzelne Fraktionsmitglied nach seiner persönlichen Überzeugung in die Beschlussfassung geht. Ebenso wichtig ist uns in den kommunalpolitischen Prozessen die Gleichberechtigung von Frau und Mann, die bei uns seit Jahren ganz selbstverständlich gelebt und nicht in Frage gestellt wird.

3.) Darüber hinaus sind wir, wie unsere Wähler, Bürgerinnen und Bürger von Markdorf. Wir stehen mitten im Leben, mit dem gleichen Alltag und den gleichen Herausforderungen, nämlich Beruf, Familie, Kinder und Ehrenamt miteinander zu vereinbaren. Das gibt uns eine gute Basis für bürgernahe Entscheidungen, Vorschläge und Ideen.

4.) Nur ein starker und stabiler Wirtschaftsstandort Markdorf, mit seinen vielen Arbeitsplätzen, kann den Wohlstand – und damit viele zusätzliche und gute Angebote – sichern. Deshalb ist es wichtig und notwendig, die Infrastruktur für alle Wirtschaftszweige zu erhalten, zu stärken und weiter zu entwickeln. Ein großes Anliegen ist uns, weiterhin bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können. Deshalb setzen wir uns für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Wohnquartiers „Klosteröschle“ ein.

5.) Die Ortsteile Riedheim und Ittendorf tragen mit ihren individuellen Stärken, ihrer hohen regionalen Verbundenheit und ihrem starken Gemeinschaftssinn zur Vielfalt Markdorfs bei. Tradition wird dort positiv in die Zukunft getragen, wovon ganz Markdorf profitiert. Die Bedeutung der Ortsteile wissen wir zu schätzen. Sie können sich unserer weiteren Unterstützung sicher sein.

Die fünf Gründe der UWG:

1.) Bereich Klimaschutz: Aktiver Klimaschutz erfordert eine drastische Verringerung des CO2-Ausstoßes. Als Gemeinde müssen wir auf die globale Bedrohung lokal reagieren. Schnelle und beherzte Maßnahmen sind gefragt. Energiesparendes Verhalten ist der Schlüssel. Durch ein vom Gemeindesrat beschlossenes Programm und städtische Förderung wollen wir erreichen, dass bis 2023 mindestens 300 weitere Dächer Solarstrom produzieren und neue Gebäude als Null- oder Plus-Energie-Haus gebaut werden.

2.) Bereich Natur und Umwelt: Wir wollen unsere schöne Kulturlandschaft und die Artenvielfalt der Natur bewahren – für uns und die nachfolgenden Generationen. Dazu sollen ein „Landschaftsschutzgebiet Gehrenberg“ ausgewiesen, der „Altschloss-Tobel“ und die „Rutsche“ zum Naturschutzgebiet bzw. geologischen Naturdenkmal erklärt und das wertvolle Feuchtgebiet „Siechenwiesen“ ökologisch aufgewertet werden. Weiter sollen die Fließgewässer auf dem Gemeindegebiet renaturiert und die Streuobstbestände erhalten werden.

3.) Bereich Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: Wir wollen ein Stadtentwicklungskonzept, das für Markdorfs Zukunft das Leitbild und die Ziele beschreibt. Bei der Erarbeitung soll ein Büro mit ausgewiesener Kompetenz beteiligt und die Bürgerschaft eingebunden werden. Der Flächenverbrauch soll gedrosselt, die Innenverdichtung maßvoll gestaltet und der soziale Wohnungsbau gefördert werden. Historische Gebäude wollen wir vor dem Verfall bewahren. Das Bischofsschloss soll in städtischer Hand einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden.

4.) Bereich Soziales Leben, Bürgerbeteiligung: Alle sollen teilhaben, niemand soll zurückbleiben. Wir wollen eine solidarische Stadt, die sozial und kulturell gemischt, generationengerecht sowie inklusiv ist. Wir setzen uns ein für familienfreundliche Strukturen in Kinderbetreuung und Schule. Mit uns werden die Vereine als Herz des bürgerschaftlichen Zusammenhalts weiter gestärkt. Den Prozess der Bürgerbeteiligung wollen wir weiterführen und die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen im Sinne von Mitdenken, Mitreden, Mitmachen und Mitverantworten.

5.) Verkehr: Für eine bessere Lebensqualität in der Stadt brauchen wir dringend eine „Verkehrswende“ für Markdorf. Dazu muss rasch ein attraktives Radwege-Konzept umgesetzt werden. Busverbindungen im Takt sind nötig, um die Stadtviertel und Ortsteile an das Stadtzentrum und den Bahnhof anzubinden. Breitere Gehwege sollen Fußgängern ein ungehindertes Vorankommen ermöglichen. Zwischen Untertor und Sparkasse wollen wir Fußgängern und Radlern mehr Raum verschaffen, damit Flanieren und Shoppen mehr Spaß macht.

Die fünf Gründe der Freien Wähler:

1.) Kandidatinnen und Kandidaten: Wir leben Markdorf, Riedheim und Ittendorf. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler stellen aufgrund ihres unterschiedlichen Alters sowie der verschiedenen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten einen repräsentativen Querschnitt unserer Bevölkerung dar. Sie leben gerne in Markdorf und den Teilorten und wollen sich aktiv für ihre Gemeinde einsetzen. Wir, die Freien Wähler, stehen für parteiunabhängige Sachpolitik, bürgernah und kompetent.

2.) Finanzen: Wir achten auf solide Finanzen und behalten diese auch bei den anstehenden Großprojekten sorgfältig im Auge. In der Vergangenheit haben wir bewiesen, dass wir verantwortungsvoll mit den städtischen Haushaltsmitteln umgehen und haben uns nicht gescheut unsere Position klar zu vertreten. Ein Großteil der städtischen Einnahmen stammt aus Gewerbesteuern und dem Anteil aus der Einkommenssteuer. Hier wollen wir die Voraussetzungen für qualitatives Wachstum schaffen.

3.) Stadtentwicklung: Die Freien Wähler machen sich stark für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung mit einem ganzheitlichen und schlüssigen Konzept. Markdorf muss attraktiver werden, auch für Fußgänger und Radfahrer. Wir unterstützen den Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen. Unser Wunsch ist es 1 Prozent jeweils abhängig von den städtischen Einnahmen für Investitionen wie erneuerbare Energien, Aufwertung des „öffentlichen Raumes“ und weiteres zu verwenden. Immer im Dialog mit den Bürgern.

4.) Wohnen: Wohnen in Markdorf – Bereits in der Haushaltsrede vom Februar 2019 haben die Freien Wähler eine städtische Wohnbaugesellschaft gefordert. Damit sichert sich die Stadt den Einfluss auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes. „Wohnen und Arbeiten“ in Markdorf – um dieses noch zu verbessern, fordern wir die moderate Ausweisung weiteren Wohnraumes. Ebenfalls ein Ziel der Freien Wähler ist es einer breiten Bevölkerungsschicht finanzierbaren und leistbaren Baugrund zu ermöglichen.

5.) Soziales und Kultur: Markdorf muss für jede Generation lebenswert sein. Wir unterstützen die Planungen für BZM, Jakob-Gretser-Grundschule und „Kindergarten Süd“. Die Jugendarbeit der Stadt und der Vereine wollen wir wie bisher fördern und scheuen hier keine Investitionen. Wir stehen zum Pflegeheim genauso wie zur Forderung nach einem Seniorenbeauftragten. Kultur in der Stadt – zuverlässig und kreativ durch Ehrenamtliche und Selbständige. Diese können sich auch weiterhin auf uns verlassen.

Die fünf Gründe der SPD:

1.) Familie, Soziales und Gesundheit: Wir setzen uns für ein familienfreundliches Leben der Generationen in unserer Stadt und den Ortsteilen ein. Hierzu gehört für uns der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder und Schüler, attraktive Spiel- und Quartiersplätze und eine zeitgemäße Trendsportanlage. Die ehrenamtliche Arbeit der Vereine und die offene Jugendarbeit sowie das Mehrgenerationenhaus und das Altenpflegeheim sind für uns zentrale Bestandteile des sozialen Miteinanders in Markdorf.

2.) Bezahlbares Wohnen: Weil Wohnen zum Leben gehört, wollen wir bezahlbaren Wohnraum schaffen. Mitarbeitende im Handwerk und Dienstleistungsbereich sowie Familien und Senioren müssen in Markdorf arbeiten und leben können. Wir setzen uns dafür ein, dass bei Planung neuer Wohngebiete Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen für Ein- und Mehrpersonenhaushalte gebaut werden. Mit einer kommunalen Wohnbaugesellschaft kann die Stadt selbst Wohnraum schaffen oder Belegrechte mit Mietpreisbindung erwerben.

3.) Bildungsgerechtigkeit: Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Wir wollen zeitgemäße Kindergärten und Schulen für modernes Lernen schaffen. Die Ganztagesangebote sind bedarfsgerecht anzupassen. Bildung beginnt nicht erst in der Schule. Damit alle Kinder die gleichen Chancen auf Zugang für gute Bildung erhalten, setzen wir uns für gebührenfreie Kindergärten ein. Wir unterstützen die Digitalisierung der Schulen und wollen, dass alle Kinder, mit oder ohne Handicap, gemeinsam lernen können.

4.) Markdorf weiterentwickeln: Unsere Stadt und die Ortsteile wollen wir zusammen mit den Bürgern und Einwohnern weiterentwickeln. Mehr soziales Miteinander werden wir gemeinsam durch lebendige Wohnviertel und eine Aufwertung öffentlicher Räume und Plätze schaffen. Den Marktplatz und das Rathausareal wollen wir im Dialog gemeinsam entwickeln und umsetzen. Die Rad- und Fußwegeachsen sowie den ÖPNV wollen wir ausbauen, die innerstädtischen Grünflächen aufwerten und mehr Barrierefreiheit schaffen.

5.) Bürgerbeteiligung: Mehr Transparenz bei wichtigen kommunalpolitischen Entscheidungen wollen wir durch eine ergebnisoffene Bürgerbeteiligung schaffen. Besonders bei der Stadtentwicklung und Infrastrukturprojekten ist eine Beteiligungskultur als ständiger Prozess zu entwickeln. Mit ernstgemeinter Beteiligung schaffen wir eine breite Basis für Entscheidungen. Hierzu ist neben den klassischen Beteiligungsformen die digitale Kommunikation (z. B. „MarkdorfApp“) auszubauen.

Die fünf Gründe der FDP:

1.) Vernunft statt Fantasien: Luftschlösser sind nicht zielführend. Wir fokussieren uns auf das finanziell Machbare, ohne die Stimme der Bürger zu ignorieren. Entscheidungen sind bei uns nicht alternativlos. Wir betrachten immer mehrere Varianten, die wir objektiv bewerten. So stellen wir sicher, dass Ihre Steuergelder zielgerichtet und nachhaltig eingesetzt werden.

2.) Hohe Lebensqualität: Markdorf und seine Teilorte haben viele offene „Baustellen“, die seit Jahren schleppend voran gehen. Wir wollen keine weiteren Flickenteppiche. Dabei sind die aktuellen Themen in einem finanzierbaren Rahmen zeitnah zu lösen. Hierzu zählen beispielsweise Schulen und Infrastruktur. Hohe Lebensqualität bedingt vor allem einen nachhaltigen Umweltschutz – auch hier sehen wir Handlungsbedarf.

3.) Zukunft jetzt und heute: Die Zukunft dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren. Mit einem gesamtheitlichen Stadtentwicklungskonzept möchten wir die Attraktivität für Handel und Gastronomie stärken.
Die Ansiedlung von Start-Up‘s mit digitaler Infrastruktur ist für uns ein Teil der Zukunfts-entwicklung. Für junge Familien setzen wir uns für weitere Baugebiete ein. Für die älteren Mitbürger werden wir aktiv generationsgerechte Angebote und Einrichtungen einfordern.

4.) Ihre Meinung zählt: Bürgernahes Gestalten ist für uns nicht nur Wahlkampf. Offenheit und Transparenz sind unsere Leitbilder. Bei bedeutenden Zukunftsthemen der Stadt ist die repräsentative Einbindung der Bürger ein wichtiger Erfolgsfaktor. Entscheidungen sollen auf einer breiten Akzeptanz stehen. Wir wollen Jung und Alt – analog und digital (Bürger-App) einbinden. „Darkrooms“ sind für uns ein Fremdwort – wir werden die Gründe für unsere Entscheidungen öffentlich machen.

5.) Neu Denken und Verändern: Bei Entscheidungen müssen häufig komplexe Hintergründe bewertet werden. Veränderungen erfordern eine innovative Denk- und Herangehensweise. Mit unserer breitgefächerten Kompetenz sind die Themen und Herausforderungen unserer Stadt in den besten Händen. Proaktiv wollen wir Vorschläge einbringen. Neue Projekte der Verwaltung kritisch hinterfragen und gemeinsam konstruktiv voranbringen.