Mit einer Unterschriftenaktion wollen Anwohner der Immenstaader Siedlung ihrem Widerstand gegen eine Verlegung der B-31-Trasse C1.1 in Richtung Süden mehr Nachdruck verleihen. Innerhalb von fünf Tagen seien mehr als 700 Unterschriften zusammengekommen, erzählt Mitorganisator Martin Kurreck.

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Kritik: Trasse würde zu nah an Siedlung entlangführen

Mitstreiter Bernhard Neumeyer betont: „Wir ziehen am gleichen Strang wie die meisten Immenstaader und wollen eine gute Lösung für ganz Immenstaad. Auch wir sind für die Nordumfahrung C1.1 – aber die sollte mehr mit der ursprünglichen Planung zu tun haben als die vor vier Wochen erstmals gezeigte.“

Neue Variante BMVI ebenfalls nah an den Wohnhäusern

Die neuen Pläne zeigen einen Trassenverlauf direkt am Siedlungsrand. Außerdem ist mit Variante BMVI eine neue Trasse ins Spiel gekommen, die ebenfalls sehr nah an der Siedlung entlangführen würde.

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Unterstützung kommt vonseiten der Bürgerinitiative Immenstaad B 31-neu

Die Bürgerinitiative B 31-neu unterstütze das Anliegen der Siedler, wie deren Vorsitzender Dieter Kirchhoff erklärt: „Wir haben von Anfang an Unterstützung zugesagt. Eine B 31-neu direkt an der Siedlung ist überhaupt nicht akzeptabel. Wir setzen uns im Bereich des Realistischen und Möglichen für eine Verschiebung in Richtung Norden ein.“

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Vorschlag an Regierungspräsidium geschickt

Die Trasse ein Stück nach Süden zu verschieben, sei wegen der alten Deponie anscheinend notwendig – jedoch nicht so weit, wie auf den neuen Plänen zu sehen, erklärt Kirchhoff: „Wir haben bereits einen Vorschlag ans Regierungspräsidium geschickt, wie die Trassenführung trotzdem gut 100 Meter weiter nördlich durch das Speckholz möglich wäre.“

Briefe an Klaus Tappeser, Winfried Hermann und Andreas Scheuer

Die Siedlungsanwohner haben sich am 18. November in Briefen an den Regierungspräsidenten Klaus Tappeser, Landesverkehrsminister Winfried Hermann sowie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gewandt. Darin heißt es: „Informationen zu dem geänderten Planungsziel wurden von keiner der involvierten Behörden vor Ende Oktober den betroffenen Bürgern kommuniziert. Konkrete Informationen über die Gründe der Abweichung im Bereich ‚Speckholz‘ nördlich der Siedlung haben die Bürger nicht erhalten“. Sie bitten das Regierungspräsidium um „sofortigen und direkten Dialog“.

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