Seit am 3. Mai der erste Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes "Am Sonnenhang" stattfand, laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Mit der Fertigstellung rechnet die Gemeinde bis spätestens Mitte August. Für die sechs attraktiven Baugrundstücke mit Größen zwischen 409 und 1377 Quadratmetern dürfen sich unter Umständen auch Bauträger bewerben. Die jeweilige Entscheidung behält sich der Gemeinderat aber vor. Die Vermarktung soll ab August ausschließlich über das örtliche Mitteilungsblatt beginnen.

Für die Käufer fallen dann keine Maklergebühren an. Ab Januar kommenden Jahres sollen dann die Regionalbanken mit im Boot sein. Dann fallen Maklergebühren an. In der ausgiebigen Diskussion ging es vor allem um die Frage, ob man nicht unterschiedliche Preise verlangen könne. Die Obergrenze lag bei 270 Euro und wurde mit der Lage begründet. Alle Grundstücke haben Alpensicht und teilweise auch Blick auf den Bodensee. Für Bürgermeister Frank Amann handelt es sich um "wunderbares Bauland". Die Grundstücke würden zudem mit Gas und Glasfaserkabel versorgt.

In absehbarer Zeit keine vergleichbaren Baugrundstücke mehr

Für Amann ist klar, dass es in absehbarer Zeit keine vergleichbaren Baugrundstücke mehr geben wird. Und es wurde in der Sitzung auch nicht verhehlt, dass die Grundstücksverkäufe für die Gemeinde auch eine gute Einnahmequelle sind. Mit Investitionskosten von rund 140 Euro pro Quadratmeter bleibt da für die Gemeindekasse schon etwas liegen. Im Gremium war man sich einig, dass dies aber vollkommen in Ordnung sei. Denn man investiere das Geld ja wieder in die Verbesserung der Infrastruktur. Und davon profitierten alle Bürger. Bei der Vergabe soll wieder das Punktesystem angewandt werden, das sich laut Verwaltung bewährt habe. Berücksichtigt wird dabei die Dauer der Ortsansässigkeit, ob man in Heiligenberg arbeitet, der Familienstand und die Kinderzahl. Schwerbehinderte und junge Familien bekommen einen besonderen Bonus.