Vor Kurzem sind die neue Ausgabe des Oberschwäbischen Kalenders und das Schwäbische Bilder- und Lesebuch „S goht weiter“ erschienen. Beim Durchstöbern der Texte kam uns dann die Idee: Warum nicht einmal testen, wie gut unsere Redaktionsleiterin Kerstin Mommsen die hiesige Mundart beherrscht?

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Nach rund zwölf Jahren in der Häfler Redaktion bereitet Kerstin Mommsen das Verstehen des Schwäbischen kaum noch Probleme. Jetzt geht die gebürtige Düsseldorferin noch einen Schritt weiter und versucht sich im Lesen der Mundart unserer Region. Zwei Versuche haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Das Gedicht über „D‘Zeit“

Der erste, etwas längere Text wurde im Schwäbischen Bilder- und Lesebuch abgedruckt. Er stammt von der Mundart-Dichterin Rösle Reck aus Rulfingen bei Mengen. Das in dieser Region beheimatete Schwäbische unterscheidet sich leicht von dem, das bei uns am Bodensee gesprochen wird. Aber hören und sehen Sie selbst.

Video: Jud, Marcel

Der gebürtige Oberschwabe Thomas Kapitel ist studierter Sprachwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Dialekten seiner Heimat. Für uns hat er Hörproben der von Kerstin Mommsen vorgelesenen Texte erstellt – mit der jeweils korrekten Aussprache.

Thomas Kapitel.
Thomas Kapitel. | Bild: privat

Hören Sie hier, wie „D‘Zeit“ richtig klingt:

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„Das isch doch gar koi reachts Kamel“

Zum Schluss versucht sich Kerstin Mommsen an einem kurzen „Sprüchle“ aus dem Oberschwäbischen Kalender. Der Text ist nun näher an der Mundart, die bei uns in Friedrichshafen gesprochen wird.

Video: Jud, Marcel

Und hier die korrekte Aussprache des Textes von Thomas Kapitel:

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