Der Grundgedanke: Menschen sollen bei Kaffee, belegten Brötchen und Backwaren miteinander ins Gespräch kommen und aufeinander zugehen.

Veranstalter stehen eher im Hintergrund

"Wir möchten Gesprächsräume öffnen und keine Themen vorgeben", erklärt Lena Reiner, eine der drei Vorsitzenden des veranstaltenden Vereins Frühlingserwachen. In erster Linie verstehen sich die Initiatoren als Zuhörer. Unterschiedliche Meinungen verstehen und nicht selbst argumentieren – so sieht Reiner ihre Rolle bei den Dialogen. Auch ihr selbst gebe das Format viel im Alltag. Reiner stieß einst von außen zum Team. "So geht es vielen", sagt sie.

Ausweitung ist das Ziel

Der Frühstücksbus ist Reiner zufolge inzwischen so richtig angekommen. "Ich gehe mit großen und durchweg positiven Erwartungen in die erste Station", sagt sie. Auch die Unterstützung verschiedener Sponsoren sei groß. "Wir haben tolle Sachspenden erhalten." Ein Ziel ist es angesichts des Zuspruchs und der Unterstützung, das Konzept auszuweiten. "Wir hoffen auf Wachstum", beschreibt Reiner. "Es laufen Gespräche mit der Landeszentrale für politische Bildung. Die Aktion soll auf andere Ortsgruppen übertragen werden."