Am 4. Mai startete in Baden-Württemberg schrittweise und stark eingeschränkt der Schulbetrieb. Präsenzunterricht erhalten zunächst diejenigen Schüler aller allgemeinbildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie die Schüler der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen.

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„Wir machen erste, kleine Schritte zu mehr schulischer Normalität“, schrieb Kultusministerin Susanne Eisenmann in einer Pressemitteilung. Und wie sah und sieht der Schulbetrieb an der Grundschule in Deggenhausertal aus?

Vorbereitungen laufen bereits

Da es an der Schule keine Prüfungsklassen gibt, findet kein Präsenzunterricht statt. „Wir sind in gutem Austausch mit dem Ministerium und dem Schulträger und haben bereits die Tische in der Schule entsprechend des erforderlichen Abstands aufgestellt, haben Papierhandtücher und vieles mehr, um auf eine Schulöffnung bei uns vorbereitet zu sein“, erzählt die kommissarische Schulleiterin Peggy Müller. Sie hatte das Amt Mitte März übernommen, nachdem Maike Steininger das Rektorat abgegeben hatte.

Per E-Mail mit Eltern in Kontakt

„Ich bin Lehrerin geworden, weil ich mit den Kindern arbeiten möchte“, erklärt Maike Steininger, die weiterhin als Lehrerin an der Schule arbeitet. Auch die Administration als Rektorin habe ihr Spaß gemacht, allerdings sei dadurch viel zu wenig Zeit für die Kinder gewesen, weshalb sie die Aufgabe der Rektorin wieder abgegeben habe. Sie sei froh, dass der Kontakt zu den Eltern per E-Mail schon seit Längerem möglich sei, was in der jetzigen Situation sehr hilfreich sei. So habe man in gewissem Rahmen Online-Unterricht einführen können, wobei es schwer sei, den Unterricht über digitale Kanäle zu gestalten.

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Neue Erfahrungen in Sachen Digitalisierung

Peggy Müller, die auch die Grundschule in Leimbach leitet, ergänzt: „Alle Lehrerinnen sind im Homeschooling-Einsatz und es gibt eine Mischung, dass Lernunterlagen zu den Schülern gebracht und abgeholt werden. Und per E-Mail werden neue Wege erprobt, was Erfahrungen bringt, die auch nach Corona einen ganz anderen Blick auf die Digitalisierung erlauben.“

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