Als die Kinder Besuch vom SÜDKURIER bekommen, wird spontan eine Pressekonferenz organisiert. Neben Teamleiter Jan Peter, BDKJ-Bildungsreferentin Johanna Kopp, der Agentin Huff und dem Agent Eigentum sitzt der Detektiv Janek mit auf dem Podium. Und alle Kinder haben sich als Zeugen rund um die Aussprache versammelt. Detektiv Janek erklärt: "Eine wertvolle Halskette von der Oma einer Teamerin wurde gestohlen." Alle Kinder hatten den Dieb gesehen, der abends über den Platz gerannt ist. Der Zeuge Hannes erklärt: "Der Dieb hatte Turnschuhe an und war schwarz gekleidet." Berta ist der Überzeugung, dass der Dieb ein "Teamer" ist – wegen der Größe. Lisa unterstreicht: "Der Detektiv ist am Abend in den Wald gegangen und von dort ist auch der Dieb gekommen – es muss der Janek sein." Ein anderer wirft ein, dass der Dieb eine ganz andere Figur hatte als Detektiv Janek. Die Meinungen gehen weit auseinander. Jeder hat etwas gesehen, doch Genaues weiß wohl niemand.

Großes Interesse und Andrang beim Tattoo- und Schminkstudio (von links): Emelie, Mia, Pauline, Sabrina, Lisa, Nathalie, Laura und Emma; ganz links: Johanna Kopp.
Großes Interesse und Andrang beim Tattoo- und Schminkstudio (von links): Emelie, Mia, Pauline, Sabrina, Lisa, Nathalie, Laura und Emma; ganz links: Johanna Kopp. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Agentin Huff zieht als Fazit: "Die Kinder haben jede Menge Indizien gefunden, dass der Dieb wohl aus dem Kreis der Teamer stammen kann." Es wurde entschieden, dem Dieb eine Falle zu stellen. Im Rahmen eines Wirtschaftstages stellen die Kinder Waren und Dienstleistungen her, die verkauft werden sollen. Von dem "Benis-Gulden" wird ein wertvoller Diamant gekauft, der bei einem Casino-Abend in der Mitte drapiert wird und wenn der Dieb den Diamanten stehlen will, wird er von den Kindern gestellt.

"Wir machen Specksteine, die wir später verkaufen, dass wir im Casino spielen können", sagt Tim; von links: Dorian, Hannes, Tim, Noah, Jonas, Simon und Cornelius.
"Wir machen Specksteine, die wir später verkaufen, dass wir im Casino spielen können", sagt Tim; von links: Dorian, Hannes, Tim, Noah, Jonas, Simon und Cornelius. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Aber auch sonst ist im Zeltlager viel geboten. Die Kinder arbeiten eifrig bei der Herstellung von Specksteinen, Geldbeuteln und Erinnerungsketten. Aber zunächst gilt es, nach der Weckmusik am Morgen Dienste zu übernehmen. aufräumen, spülen, Tiere versorgen, Toiletten putzen. Bei der Hitze achten alle Teamleiter drauf, dass die Kinder stets viel trinken, Kopfbedeckungen tragen und sich regelmäßig mit Sonnenschutz einreiben. Ein großer Vorteil sei auch die am Lager vorbeifließende Rotach, die jetzt wieder mehr Wasser führt und somit immer für eine Abkühlung gut ist.

Alle sind eifrig bei der Arbeit, wenn es gilt, das Geschirr zu spülen, damit man sich anschließend in ein neues Abenteurer stürzen kann.
Alle sind eifrig bei der Arbeit, wenn es gilt, das Geschirr zu spülen, damit man sich anschließend in ein neues Abenteurer stürzen kann. | Bild: Wolf-Dieter Guip

In Benistobel werden alle schnell zu einer großen Familie – und auch Ziegen, Schafe und andere Tieren gehören dazu. Die Benistobler leben auf ihrer Waldlichtung nach dem Konzept der kreativen Wiederverwertung. So werden aus Tetrapacks Geldbeutel gebastelt und alte Konservendosen verwandeln sich in der Nacht zu strahlenden Laternen. In einer umgebauten Telefonzelle zu duschen ist einfach der Hit. Durch Mülltrennung und Schilfbeetkläranlage ist der ganze Spaß auch noch umweltfreundlich.

Auf dem Podium (von links): Teamleiter Jan Peter, BDKJ-Bildungsreferentin Johanna Kopp. Neben der Agentin Huff und dem Agenten Eigentum sitzt Detektiv Janek.
Auf dem Podium (von links): Teamleiter Jan Peter, BDKJ-Bildungsreferentin Johanna Kopp. Neben der Agentin Huff und dem Agenten Eigentum sitzt Detektiv Janek. | Bild: Wolf-Dieter Guip