Nach dem Großbrand auf dem Areal der Wasserburger Prechtl-Werft am vergangenen Donnerstag, 14. November, ist die Brandursache laut Polizeibericht nun wohl geklärt.

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Nach derzeitigen Ermittlungsstand, insbesondere nach Hinzuziehung eines Sachverständigen des Landeskriminalamtes am heutigen Montag deute laut Ermittler der Kriminalpolizeistation Lindau derzeit alles auf einen technischen Defekt in einer elektrischen Anlage in der Werfthalle als Brandursache hin.

Gesamtschaden bei rund 1,5 Millionen Euro

Trotz sofortiger Löschversuche durch Arbeiter vor Ort und eines Großeinsatzes von Feuerwehren konnte am vergangenen Donnerstag nicht verhindert werden, dass eine Werfthalle niederbrannte. Ein anliegendes Gebäude mit einer Wohnung brannte teilweise aus. Ein weiteres angrenzendes Wohngebäude erlitt einen Schaden durch Löschwasser. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rund 1,5 Millionen Euro beziffert. Noch Ende vergangener Woche waren rund 3 Millionen Euro geschätzt worden.

Polizei: Neun Menschen leicht verletzt

Wegen des des Brandes erlitten neun Menschen leichte Verletzungen durch Rauchgasvergiftung. Während des Löscheinsatzes, der sich über mehrere Stunden hinzog, wurde durch das Technische Hilfswerk vorsorglich auch eine Ölsperre auf dem Bodensee eingerichtet. Dies, um möglichst zu verhindern, dass mit Mineralöl verunreinigtes Löschwasser in den Bodensee gelangte. Löschwasser, welches in den Bodensee gelangte, wurde zudem abgepumpt.

Laut Schnelltests keine wesentliche Gewässerverunreinigung

Laut Polizeibericht ergaben Schnelltests, dass keine nachhaltige Gewässerverunreinigung entstand. Am Einsatz waren hierfür auch das Landratsamt, das Wasserwirtschaftsamt, sowie die Wasserschutzpolizei Lindau beteiligt.