Zum Ferienbeginn startet im Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee das neue interaktive Ausstellungsprogramm „Unikate – Von Einzelstücken, Tüftlern und kreativen Ideen“. Es lädt die Besucher in die Welt der Eigenbauer und Tüftler ein, zeigt einzigartige Fahrzeuge aus der Geschichte des Caravanings bis heute, erzählt spannende Anekdoten von ihrer Entstehung und lässt die Besucher selbst zu Tüftlern und Erfindern werden.

Obwohl schon ab Ende der 1930er-Jahre in Deutschland Wohnwagen in Serie gefertigt wurden, entstanden im Laufe der Geschichte des mobilen Reisens auch immer wieder Unikate und Eigenbauten, von denen das Erwin Hymer Museum einige Exemplare ausstellt: Die Besucher entdecken mit viel Erfindergeist konstruierte deutsche Wohnwagen-Eigenbauten, die Reiselust und die individuellen Bedürfnisse ihrer Erbauer widerspiegeln und sich sogar in einigen Fällen zur Serie entwickelten. Zahlreiche kreative Unikate aus der DDR zeugen von findigen Tüftlern und mühevoller Planung, während selbst zum Campingfahrzeug ausgebaute Busse von individuellen Einrichtungswünschen und Globetrottern mit kleinem Budget erzählen und Einzelstücke von Caravan- und Reisemobil-Herstellen von ihrer Entstehung berichten. „Wir sind stolz, diese besonderen Unikate bei uns im Museum zeigen zu können. Einige Fahrzeuge werden nun zum ersten Mal in der Ausstellung zu sehen sein!“, freut sich Projektleiterin Isabell Heinzelmann.

Was die Tüftler antrieb, ihre mobile Unterkunft selbst zu bauen und ein Einzelstück herzustellen, wie sie diese Herausforderung gemeistert haben, warum heute immer noch viele Fahrzeuge selbst ausgebaut werden, wie aus einem Serienfahrzeug ein Unikat und ein Unikat zu Serie wird, das alles erleben die Besucher in der interaktiven und multimedialen Ausstellung, die immer wieder auch zum Mitmachen einlädt. Große und kleine Tüftler erfahren in der „Erfinderwerkstatt“, ob sie das Zeug zum Eigenbauer haben, planen den Ausbau eines Camper-Vans oder testen beim Quiz ihr Wissen über die kreativen Ideen der Fahrzeugbauer.

Ferienspaß mit Technik

Selbst die Jüngsten lassen sich im Dornier Museum schon für die Fliegerei begeistern. Bild: Trashlight

Langeweile in den Ferien? Nicht im Dornier Museum. Im größten Technikmuseum am Bodensee sind kleine und große Fliegerfans am richtigen Platz und erfahren, warum ein Flugzeug fliegen kann. Zudem gibt es Kinderführungen, Spaß in der Zeppelin-Hüpfburg, die neue Mini-Piloten-Rennstrecke, täglich öffentliche Führungen für Groß und Klein sowie tolle weitere Angebote mit denen die spannende Welt der Luft- und Raumfahrt erklärt wird.

Täglich bietet das Museum bei einer öffentlichen Führung für Klein und Groß eine Entdeckungstour durch das Museum. Die Führung dauert circa eine Stunde und beginnt um 11.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 1,50 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Familien mit Kindern. Treffpunkt ist an der Museumskasse.

Wer schon immer einmal ans Steuer eines Flugzeugs und sein Flugtalent unter Beweis stellen wollte, hat hierzu in den Pfingstferien die Gelegenheit. Beim virtuellen Rundflug starte man am Flughafen Friedrichshafen und kann die Bodensee-Region von oben betrachten. Der Simulator ist täglich während der Öffnungszeiten des Museums in Betrieb. Tickets gibt es an der Museumskasse.

Natürlich ist auch für die kleinsten Besucher jede Menge geboten. Auf der Museumsterrasse bietet die Zeppelin-Hüpfburg und der Kinderspielplatz jede Menge Spaß. Beim Kinderquiz entdecken die kleinen Besucher die Luft- und Raumfahrtgeschichte und erhalten mit dem richtigen Lösungswort eine kleine Überraschung an der Museumskasse. Während die größeren Kinder im Flugsimulator Platz nehmen, gibt es für die Kleinen die neue Mini-Piloten-Rennstrecke.

Für die ganze Familie

Das Bauernhausmuseum zeigt am Pfingstmontag vom Schauhüten bis zur Verarbeitung der Wolle das Handwerk rund ums Schaf. Bild: Brauchle

Das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg lockt auch an den kommenden Feiertagen mit einem breiten Spektrum an Veranstaltungen für Groß und Klein. Gleich drei Themenbereiche erwarten die Museumsbesucher am Pfingstmontag beim Handarbeits- und Schaftag, der gleichzeitig mit dem deutschen Mühlentag verbunden wird. Traditionelle Handarbeitskunst, alles rund ums Schaf sowie die historische Schachenmühle gleich neben dem Museum vermitteln alte Handwerkskunst sowie die beeindruckende Arbeit der Schäfer mit ihren Tieren. Dazu gibt es ein spannendes Kinderprogramm mit Mitmachaktionen für die kleinen Besucher. Besonders familienfreundlich sind die Eintrittspreise mit der Familienkarte.

Speziell an Kinder richten sich die Ferienprogramme. Beim Pfingstferienprogramm etwa können sie die Natur selbst „be-greifen“ und sowohl Tiere als auch Pflanzen kennen lernen: Gemeinsam mit den Museumspädagogen treffen sie beim „Wild- und Waldtag“ (13. Juni) auf heimische „wilde Tiere“, beim „Knechte- und Mägdetag“ (11. Juni) wird das handwerkliche Geschick erprobt und am 18. Juni stehen mit verschiedenen Mitmachaktionen der „neue Erzählbus“ und die Sonderausstellung „Zwischen zwei Welten – Gastarbeiter auf dem Land“ im Fokus. Wie immer wird an allen Tagen des Ferienprogramms gebastelt, getüftelt und gebaut. Die Aktionen sind ohne Voranmeldung und finden bei jeder Witterung statt. Genaue Informationen finden im Internet unter:
www.bauernhaus-museum.de

Geschichte und Genüsse

500 Jahre lang schätzten die Grafen von Montfort das einmalige Ambiente Tettnangs im ruhigen Hinterland des Bodensees. Die Stadt bietet aber nicht nur die umfangreiche Geschichte und das wundervolle Schloss, sondern auch das drittgrößte Hopfenanbaugebiet Deutschlands. Hier sind genussvolle Tage in der Region Tettnang geboten.

Traditionelle Feste, eine bedeutsame Historie verbunden mit einem breit gefächerten Kulturangebot und zahlreichen Möglichkeiten, sich in modernem oder barockem Ambiente kulinarisch verwöhnen zu lassen – Tettnang hat all das zu bieten! Inmitten der unvergleichlichen Hügellandschaft am Rande des württembergischen Allgäus genießt man neben einer fantastischen Alpen- und Seesicht den ursprünglichen Charme der Stadt. Mit ihren liebevoll restaurierten Gebäuden und den drei Schlössern atmet sie nicht nur Geschichte, sondern zeigt gleichzeitig die Moderne.