Friedrichshafen CDU fordert Überwachungskameras für Häfler Schulhöfe

Die CDU, die in Friedrichshafen die größte Fraktion des Gemeinderats stellt, fordert eine bessere Überwachung der Schulhöfe. Nur mit einer Videoüberwachung könne dem zunehmenden Vandalismus begegnet werden, so die Argumentation der Christdemokraten.

Friedrichshafen – Die CDU-Fraktion des Häfler Gemeinderats fordert, dass in öffentlich zugänglichen Schulhöfen Überwachungskameras installiert werden. Diese sollen dazu dienen, Vandalismus auf den Schulhöfen einen Riegel vorzuschieben. Damit diese Forderung auch umgesetzt wird, stellt Fraktionschef Achim Brotzer namens seiner Fraktion den Antrag, dass dafür angemessene Finanzmittel in den Doppelhaushalt 2018/2019 eingestellt werden. Über das Zahlenwerk für die beiden kommenden Jahre wird der Gemeinderat im Januar kommenden Jahres beraten.

Die CDU-Fraktion fordert, dass die Stadtverwaltung ein Konzept für Maßnahmen entwickelt, um Vandalismus auf Häfler Schulhöfen vorzubeugen. Aus Sicht der CDU-Fraktion gehören dazu auch Überwachungskameras. "Das Thema Schulhöfe gewinnt derzeit eine erhöhte Brisanz, da sich stadtweit laut Schulleiterkonferenz vom Oktober auf den nicht sanierten Schulhöfen zunehmend zu Vandalismus neigende Szenetreffs etablieren. Die Schulhöfe sollen während des Schulbetriebs für die Schüler nicht nur als Bewegungsflächen attraktiv sein, sondern auch nach dem Schulbetrieb neben den Kindern auch für die Bürger zum Aufenthalt geeigneten Außenraum bieten. Kontraproduktiv und nicht hinnehmbar sind vorhandene dunkle, gefährliche Ecken," heißt es im Antrag der CDU-Fraktion an die Stadtverwaltung.

Als Beispiel führt die CDU den Bereich um die Gemeinschaftsschule Schreienesch an, wo sich eine "vandalierende Szene" entwickelt habe. Direkte Nachbarn verfolgten diese Entwicklung mit größter Sorge. CDU-Fraktionschef Achim Brotzer weist darauf hin, dass das Thema zuletzt im Kultur- und Sozialausschuss des Gemeinderats angesprochen worden sei. Die Verwaltung beabsichtige unter anderem einen Streetworker in den Szenetreff zu schicken und Schilder aufzustellen. Diese Maßnahmen alleine sind nach Ansicht der CDU nicht geeignet, das Problem auf Dauer zu lösen.

Als gelungenes Beispiel verweist die CDU auf eine Überwachung mit Videokameras in Stuttgart-Herrenberg und Fellbach. Nach Ansicht der Häfler CDU könnte es genügen, die Videobeobachtung räumlich und/oder zeitlich auf die gefährdeten Bereiche und auf die Nachtstunden zu beschränken. Die Kameras könnten zwischen 20 und 6 Uhr sowie an Wochenenden und in den Ferien rund um die Uhr laufen. Eine Überwachung während des Schulbetriebs solle es nicht geben.

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