Uhldingen-Mühlhofen – Das Grundstück Kirchstraße 2, auf dem zurzeit noch wild geparkt wird, soll schon bald übergangsweise als öffentlicher Parkplatz genutzt werden. Einem Wunsch der Bevölkerung nachkommend, hat der Gemeinderat jetzt die entsprechende Voraussetzung dafür getroffen und das Grundstück dem öffentlichen Verkehr gewidmet.

Zwei Stunden Parken tagsüber möglich

Der Parkplatz soll künftig bewirtschaftet werden, eine Zwei-Stunden-Regelung tagsüber per Parkscheibe ist angedacht. „Aber kein Dauerparken“, sagte Bürgermeister Edgar Lamm. Der Bauhof werde sich jetzt unmittelbar der Sache annehmen, versprach er. Damit soll auch das bisherige Problem behoben werden, dass Fahrzeuge zugeparkt würden.

Fläche wird teilweise als Lagerplatz für Baustelle benötigt

Lamm hatte zuvor erklärt, dass ihm und der Verwaltung die Verschönerung der Ortsmitte sehr am Herzen liege. Die Umsetzung der Planung sei aber erst möglich, wenn der benachbarte Rohbau der Aach-Arkaden stehe. Ein Teil der Fläche der Kirchstraße werde während der Bauphase der Arkaden als Lagerfläche für Material und Baufahrzeuge benötigt. „Erst danach macht die Umgestaltung Sinn. Wir werden sehr zeitnah die Planung angehen. Diese Zusage kann ich ohne Probleme treffen“, sagte der Rathauschef.

Gemeinderat fordert Regelungen zum Parken

Gemeinderat Martin Möcking (JB) machte darauf aufmerksam, dass eine Regelung für das Parken unabdingbar sei. „Es bringt nichts, wenn wir das Grundstück widmen und dann nichts machen. Eine Einfahrt- und Ausfahrtsituation muss mittels Schild geschaffen werden. Das Grundstück muss als Parkplatz erkennbar sein.“ Ute Stephan (BuF) regte an, den Parkplatz „schön und nett“ zu gestalten und die Anwohner einzubeziehen. Erwin Marquart (CDU) meinte: „Es sollte keine Blechlawinenlandschaft sein. Eine Kontrolle muss stattfinden.“ Lamm antwortete, man werde möglichst früh morgens eine erste Kontrolle einplanen, um zu sehen, ob über Nacht geparkte Autos entfernt worden seien.

Kontrollen am frühen Morgen geplant

Jean-Christoph Thieke (CDU) wies darauf hin, dass aufgrund der neuen Parkregelung eventuell anderswo verstärkt geparkt werde, was dort wiederum zu neuen Problemen führen könnte. Er fragte an, ob man auch in der angrenzenden Grasbeurer Straße eine Einschränkung hinsichtlich der Parkdauer treffen könne. Lamm versicherte: „Wir machen uns Gedanken, wie wir das Umgebungsparkproblem besser in Griff bekommen können.“