Die Idee stammt von Yannik Dindorf und die finanziellen Klimmzüge machten die Freunde der Landesgartenschau: Die Workout-Station im Uferpark ist fertig. Bei der Vorstellung für die Presse hat sie bereits ihre erste Belastungsprobe überstanden, als sich bis zu zehn Personen darauf tummelten. „Als ich die Workout-Station vor fast zwei Jahren vorgeschlagen habe, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich einmal vor dem umgesetzten Modell stehen werde“, freute sich Yannik Dindorf.

Freuen sich über die fertiggestellte Workout-Station (von links): Lothar Stolba, Edith Heppeler (LGS GmbH), Hedi Wigger, Doro Mittelmeier und OB Jan Zeitler (oben), Reinhard Ebersbach, Renate Rösler, Yannik Dindorf (sitzend) sowie seine Eltern Harry und Daniela Dindorf.
Freuen sich über die fertiggestellte Workout-Station (von links): Lothar Stolba, Edith Heppeler (LGS GmbH), Hedi Wigger, Doro Mittelmeier und OB Jan Zeitler (oben), Reinhard Ebersbach, Renate Rösler, Yannik Dindorf (sitzend) sowie seine Eltern Harry und Daniela Dindorf. | Bild: Sabine Busse

Reinhard Ebersbach bedankte sich als Vorsitzender der Freunde der Landesgartenschau Überlingen für die Idee des 17-jährigen Schülers und die Spenden, die ihnen die Unterstützung ermöglicht hätten.

Schüler Yannik Dindorf hatte die Idee zur Workout-Station und freut sich, dass sein Modell jetzt Realität geworden ist.
Schüler Yannik Dindorf hatte die Idee zur Workout-Station und freut sich, dass sein Modell jetzt Realität geworden ist. | Bild: Sabine Busse

OB Jan Zeitler gefällt besonders, dass sich das Angebot für Jugendliche so gut in den Bereich mit der Spielelandschaft nebenan eingliedere. „Wer hier vorbeikommt, muss einfach aktiv werden.“

Wie die Workout-Station bleiben auch die bereits angelegten Spielplätze im Uferpark den Überlingern nach der LGS erhalten. „Hierher kann man tolle Ausflüge mit der ganzen Familie machen“, schwärmt Edith Heppeler. „Für die Kinder gibt es zwei Spielplätze, je nach Alter, und die Eltern können auf der Wiese ein Picknick machen.“

Im Uferpark gibt es zwei nebeneinader liegende Spielplätze. Das Haus mit den bunten Fenstern ist für die größeren Kinder gedacht.
Im Uferpark gibt es zwei nebeneinader liegende Spielplätze. Das Haus mit den bunten Fenstern ist für die größeren Kinder gedacht. | Bild: Sabine Busse

Umgestaltung des Uferparks fast abgeschlossen

Die Geschäftsführerin der Landesgartenschau 2020 GmbH erläutert, dass die Umgestaltung des Uferparks weitestgehend abgeschlossen und die Daueranlagen eingerichtet seien. So wie er jetzt ist, werden die Überlinger den Park nach der großen Blumenschau in einem Jahr nutzen können. Das Gastrogebäude, an dem momentan noch gearbeitet wird, liefert dann einen neuen Anlaufpunkt für Spaziergänger und Ausflügler.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Parknutzer bekommen viel Platz für ihre Unternehmungen rund ums Jahr. Neue Wege sind angelegt und die Bepflanzung zur Straßenseite ist fertig. Auf dem ganzen Gelände wurden neue Bäume von bereits stattlicher Höhe gepflanzt und auch die Mülleimer sind schon platziert. Auf den vorbereiteten Flächen daneben werden im Frühjahr die Bänke aufgestellt.

Im ganzen Uferpark wurden, wie im Hintergrund zu sehen, neue Bäume gepflanzt. Neben den ebenfalls bereits vorhandenen Mülleimern werden im Frühjahr Bänke aufgestellt.
Im ganzen Uferpark wurden, wie im Hintergrund zu sehen, neue Bäume gepflanzt. Neben den ebenfalls bereits vorhandenen Mülleimern werden im Frühjahr Bänke aufgestellt. | Bild: Sabine Busse

Als ganz besonderen Platz nennt Edith Heppeler den Standort der Trauerweide am westlichen Ende, wo man tolle Ausblicke auf den See hat. Die Ufermauer ist auf der ganzen Strecke einer mehr oder weniger steilen Böschung gewichen.

Edith Heppeler, Geschäftsführerin der LGS GmbH, sitzt schon einmal Probe. Hier werden im nächsten Jahr die Zuschauertribüne und vor dem Ufer die Seebühne stehen
Edith Heppeler, Geschäftsführerin der LGS GmbH, sitzt schon einmal Probe. Hier werden im nächsten Jahr die Zuschauertribüne und vor dem Ufer die Seebühne stehen | Bild: Sabine Busse

Edith Heppeler weist auf die grünen Grasbüschel zwischen den Steinen hin. „Der Strandrasen hat sich gut entwickelt.“ Im Zuge der ökologischen Umgestaltung wurden die Pflanzen erst in der Stadtgärtnerei vorgezogen und dann eingesetzt. Strandrasen war einst am gesamten Bodenseeufer zu finden und gehört mittlerweile zu den bedrohten Arten.

In der renaturierten Flachwasserzone hat der Strandrasen wieder Fuß gefasst. Die Pflanzen waren in der Stadtgärtnerei vorgezogen und im April 2018 ausgebracht worden.
In der renaturierten Flachwasserzone hat der Strandrasen wieder Fuß gefasst. Die Pflanzen waren in der Stadtgärtnerei vorgezogen und im April 2018 ausgebracht worden. | Bild: Sabine Busse

Auch neue See-Zugänge mit Stufen gehören zu den bleibenden Einrichtungen. Als Sitzgelegenheiten liegen große Baumstämme in flachen Uferbereichen. Eine Kneippstange wird für Fußbäder mit sicherem Halt sorgen.

Neue Treppen und See-Zugänge lockern das Ufer auf und werden im Sommer sicher gerne genutzt.
Neue Treppen und See-Zugänge lockern das Ufer auf und werden im Sommer sicher gerne genutzt. | Bild: Sabine Busse

Am Eingangsbereich aus Richtung Stadt stehen die hölzernen Träger der Seilbahn für Kinder – auch ein Projekt der Freunde der Landesgartenschau. Edith Heppeler ist zuversichtlich, dass der Uferpark eine bleibende Aufwertung der Stadt darstellen wird: „Die LGS schafft die Identifikation mit dem Gelände“, so die Geschäftsführerin. „Durch die besondere Zeit und die vielen Veranstaltungen werden die Leute es automatisch lieb gewinnen. Das ist anders, als wenn da ein neuer Park entsteht und halt irgendwann mal fertig ist.“

So wird während der Landesgartenschau die Tribüne angeordnet sein. Bis zu 700 Zuschauer haben dann beste Sicht auf die davor installierte Seebühne.
So wird während der Landesgartenschau die Tribüne angeordnet sein. Bis zu 700 Zuschauer haben dann beste Sicht auf die davor installierte Seebühne. | Bild: Sabine Busse
Das könnte Sie auch interessieren