Wer einen Bagger oder eine andere Baumaschine bedienen muss, der kann dies nicht vom Homeoffice aus machen. Das gilt auch für die aktuellen Baustellen an der B 31-neu, wo derzeit noch an den Anschlüssen am Burgberg und an der Rengoldshauser Straße gearbeitet wird. Seit vergangener Woche ist dazu die Rengoldshauser Straße wieder gesperrt. Vor Ostern sollen beide neue Anschlüsse noch freigegeben werden, erklärte Pressesprecher Dirk Abel vom Regierungspräsidium Tübingen: „Das gilt aus heutiger Sicht.“

Bis zum Freitag, 3. April soll die Rengoldshauser Straße voraussichtlich gesperrt bleiben. Die Umleitung nach Salem erfolgt über die Innenstadt.
Bis zum Freitag, 3. April soll die Rengoldshauser Straße voraussichtlich gesperrt bleiben. Die Umleitung nach Salem erfolgt über die Innenstadt. | Bild: Hanspeter Walter

Derzeit müssten bei den beteiligten Straßenbaufirmen aufgrund der Corona-Krise noch keine Einschränkungen gemacht werden, sagte Abel. Die aktuellen Arbeiten liefen planmäßig. Auch eine Bauleitung könne zwar überwiegend in Telearbeit geleistet werden. „Doch ein Projektleiter muss sich vor Ort immer wieder mit den Baufirmen abstimmen“, betonte er. Dies sei im Moment noch möglich. An beiden Anschlüssen müssen ihm zufolge derzeit doch die letzten Erdarbeiten erledigt werden. Zudem muss die Deckschicht des Straßenbelags aufgebracht werden.

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Anschluss Burgberg soll Ende März freigegeben werden

Günstiges Wetter vorausgesetzt, werde der neue Anschluss Burgberg voraussichtlich Ende März für den Verkehr freigegeben. Somit ist die Verbindung zwischen dem Wohngebiet Burgberg und dem Gewerbegebiet über die städtische Straße „Zur Weierhalde“ möglich.

Lediglich die Abfahrtsrampe der B 31-neu von Meersburg kommend zum Anschluss Burgberg bleibe aufgrund von Arbeiten an der Böschung bis voraussichtlich Anfang April gesperrt.

Die neue Böschung der höher gelegten Straße wird mit Erde abgedeckt.
Die neue Böschung der höher gelegten Straße wird mit Erde abgedeckt. | Bild: Hanspeter Walter