Mit meiner Kolumne ist es ja so wie mit vielen Daten von Corona – sie erreicht Sie erst mit Verzögerung. Und aktuell sehen wir ja, wie schnell sich Dinge verändern können. Unsere zu Beginn der Pandemie gemalten und am großen Terrassenfenster aufgehängten Regenbögen sind nach inzwischen sieben Monaten verblasst – das Virus ist es nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Ich erinnere mich noch daran, wie ich zu einer befreundeten Nachbarin zu Beginn des Lockdowns gesagt habe: „Und im Sommer, wenn dann alles vorbei ist, dann feiern wir ein großes Straßenfest!“ Heute weiß ich nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll. Wie naiv ich war und es manchmal immer noch bin, ja vielleicht sogar auch sein will.

Die Zahlen schnellen nach oben, die Pandemiestufe drei ist ausgerufen und trotzdem fühlt es sich für mich nicht so schlimm an wie im Frühjahr. Warum nicht? Weil der Alltag in einer bestimmten Form trotzdem läuft: Schule, Job, Kindergarten, Turnen, Musikschule – alles findet unter gewissen Voraussetzungen statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Lockdown dagegen war einschneidend, etwas noch nie Dagewesenes. Man kam nicht an ihm vorbei und somit auch nicht an der Ernsthaftigkeit der Situation. Jetzt kann ich mich teilweise gut drumherum mogeln. Manchmal zumindest.

Basteln gegen den Frust

Auch die Kinder schimpfen wieder mehr, wohingegen sie im Sommer ganz entspannt waren. Sie sind genervt von Maske, rauen Händen durch das ständige Waschen, dass Uromas Geburtstag nicht wie geplant gefeiert werden kann und unser Urlaub auf der Kippe steht. Ich auch. Aber an der Realität, so gruselig sie sein mag, führt nun mal kein Weg dran vorbei.

Dieses Jahr sehen unsere Kastanienmännchen etwas anders aus, passend zur restlichen Grusel-Deko.
Dieses Jahr sehen unsere Kastanienmännchen etwas anders aus, passend zur restlichen Grusel-Deko. | Bild: Nicole Burkhart

Apropos gruselig: Emma ist im Halloween-Bastelfieber. Und auch wenn Halloween bei uns nicht gefeiert wird, so machen sich Fledermäuse, Geister und Kastanienmännchen trotzdem gut als Herbstdekoration.

Noch mehr Geister im Hause Burkhart.
Noch mehr Geister im Hause Burkhart. | Bild: Nicole Burkhart

Für die flatternden Fledermäuse benötigt man eine Holzwäscheklammer, schwarzes Tonpapier, Kleber und Schere. Zuerst zeichnet man eine Fledermaus auf das Papier (zahlreiche Vorlagen im Internet) und schneidet sie aus. Zudem benötigt man einen kleinen Papierstreifen.

Der heutige Basteltipp: die flatternde Fledermaus.
Der heutige Basteltipp: die flatternde Fledermaus. | Bild: Nicole Burkhart

Als Erstes klebt man die Fledermaus auf die obere Seite der Wäscheklammer. Anschließend klebt man von unten den Papierstreifen quer an, das heißt mittig auf die Klammer und dann rechts und links zirka in die Mitte der Flügel. Kurz antrocknen lassen und dann wird losgeflattert.

So wird der Papierstreifen auf der Rückseite des Vampirs befestigt.
So wird der Papierstreifen auf der Rückseite des Vampirs befestigt. | Bild: Nicole Burkhart

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €