Am Sonntagmittag gegen kurz nach 12 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf, Abteilung Markdorf-Stadt, wegen eines Brandes in der Konradstraße alarmiert. Bewohner eines Mehrfamilienhauses waren nach Mitteilung von Feuerwehr-Sprecher Martin Scheerer durch einen piepsenden Rauchmelder auf eine Verrauchung in einer Wohnung im Erdgeschoss aufmerksam geworden und hatten geistesgegenwärtig sofort die Feuerwehr verständigt.

Atemschutz-Trupp muss in komplett verrauchte Wohnung

Die Feuerwehr rückte mit dem Löschzug an und ein Trupp unter schwerem Atemschutz drang mit einem C-Rohr über ein Fenster in die komplett verrauchte Wohnung vor. Sie fanden in der Küche einen brennenden Geschirrspülautomaten vor, der abgelöscht wurde. Bewohner waren nicht in der Wohnung. Ein zweiter Trupp unter Atemschutz und Löschleitung unterstützte von der Terrassenseite her. Die Geschirrspülmaschine wurde aus der Küche entfernt und im Garten vollständig abgelöscht, die Wohnung und das Treppenhaus mit einem Elektrolüfter belüftet, teilt die Feuerwehr mit.

Nach der Alarmierung gegen kurz nach Mittag mussten die Einsatzkräfte rasch einschreiten.
Nach der Alarmierung gegen kurz nach Mittag mussten die Einsatzkräfte rasch einschreiten. | Bild: Martin Scheerer

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, die Schadenshöhe sei aktuell noch nicht bekannt, hieß es am Sonntagnachmittag seitens der Markdorfer Wehr. Die betroffene Wohnung sei auf Weiteres aber nicht bewohnbar. „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Vorhandensein und Alarmieren des Heimrauchmelders das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ermöglicht hat und somit einen größeren Schaden verhindert hat“, appellierte Scheerer noch am Sonntag.

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Auch das DRK war im Einsatz vor Ort

Gegen Ende der Einsatzmaßnahmen seien auch die Bewohner der Wohnung eingetroffen. Im Einsatz waren auch die Schnelleinsatzgruppen des DRK Immenstaad und Markdorf. Bürgermeister Georg Riedmann und der stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß machten sich ein Bild der Lage vor Ort.

Im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Konradstraße war eine Spülmaschine in Brand geraten, die Bewohner waren nicht zuhause. Geistesgegenwärtig hatten Nachbarn die Feuerwehr alarmiert, als sie den Rauchmelder piepsen gehört hatten.
Im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Konradstraße war eine Spülmaschine in Brand geraten, die Bewohner waren nicht zuhause. Geistesgegenwärtig hatten Nachbarn die Feuerwehr alarmiert, als sie den Rauchmelder piepsen gehört hatten. | Bild: Martin Scheerer

Die Feuerwehr Markdorf war mit sechs Fahrzeugen, dem Kommandowagen, Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen und der Drehleiter vor Ort. 26 Einsatzkräften waren bis 13.15 Uhr beteiligt. Bereits am Abend zuvor, während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Feuerwehrhaus, musste die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang auf der B¦33 ausrücken und den Rettungsdienst und die Polizei unterstützen.