Das Argument, dass eine Erweiterung so einfacher und kostengünstiger ist, darf nicht stechen. Deswegen müssen die Gemeinderäte im weiteren Verfahren genau prüfen, ob es nicht andere Alternativen gibt. Der Vorschlag, das derzeitige riesige Aldi-Areal zu nutzen, sollte zumindest einmal unter die Lupe genommen werden. Auch eine Tunnel- oder Brückenlösung könnte eine reizvolle architektonische Aufgabe sein, die sogar zu einem Alleinstellungsmerkmal werden könnte – vorausgesetzt dies wird ohne Vorbehalte wenigstens einmal geprüft und nicht von vorn herein als Spinnerei abgetan. Natürlich geht es um Arbeitsplätze und wichtige Industrieunternehmen. Doch es geht auch um ein Stück Natur – Natur, die in der Zeppelinstadt immer rarer zu werden droht.

http://kerstin.mommsen@suedkurier.de

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