Das neue Sportbad bei der ZF-Arena sieht immer mehr nach einem Badeparadies aus. Ein Blickfang von außen ist schon jetzt die Wasserrutsche.

Bild: Singler, Julian

Noch führt der Weg durch den Haupteingang aber auf eine Baustelle. Rechts entlang geht es von hier aus, vorbei an den Kassen, zu den zukünftigen Umkleidekabinen. Auf dieser Seite gibt es auch eine direkte Verbindung zum Parkhaus, das seit Ende September in Betrieb ist. Eine Treppe führt hier außerdem hinauf zur Sauna-Landschaft. Links herum geht es zu den Schwimmbecken, die auf einer großzügigen Fläche Platz finden.

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Den rechten Weg gewählt, stößt der Besucher auf die Umkleidekabinen – die Türen fehlen aber noch. Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, gibt es hier sowohl Einzelumkleiden als auch Familienumkleiden mit Wickeltisch.

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Interessant ist das Beheizungssystem des neuen Sportbads in Form einer Fassadenheizung. Die Rohre werden dabei mit Wasser gefüllt, welches auf 40 Grad aufgeheizt wird. Die Räume mit den Schwimmbecken werden zusätzlich über Lüftungsanlagen mit temperierter Luft beheizt. Dadurch liegt die Raumtemperatur konstant zwei Grad über der des Wassers.

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Zudem wird an den Fassaden ein Sichtschutz nach außen angebracht – auf jeden Fall im Schwimmbereich und beim Kinderbecken. Im Kleinkindbecken werden unter anderem eine Wasserkanone und eine Rutsche installiert. Das Becken wird zwischen zehn und 30 Zentimeter tief sein.

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Wer aus dem Bereich der Umkleidekabinen der Treppe nach oben folgt, erreicht künftig die Sauna-Landschaft. Hier kann ab der Eröffnung zwischen finnischer Außensauna (90 Grad), finnischer Sauna (80 Grad), Bio-Sauna (60 Grad), Dampfbad-Sauna (45 Grad) und Textil-Dampfbad gewählt werden. Je ein Aufenthalts- und Ruheraum sowie der Saunagarten runden diesen Bereich ab.

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Zurück im Erdgeschoss: In einem der insgesamt sechs Becken ist bereits Wasser eingelassen. Der Bereich um das Sole-Außenbecken mit Luftsprudelliegen und Massagedüsen herum wird nach der Fertigstellung bepflanzt sein. Das Außen-Schwimmbecken verbindet Außen- und Innenbereich.

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Rund um das Kursbecken entsteht eine Glasabtrennung, damit beispielsweise während Gymnastik-Einheiten nicht das ganze Bad von der Musik beschallt wird. Ein Vollhubboden erlaubt das Verstellen der Wasserhöhe auf bis zu 1,80 Meter. Deshalb sind vom Babyschwimmen bis zum Aqua-Cycling verschiedenste Kurse möglich.

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In einem anderen Schwimmbecken sorgt eine Schleppschürze dafür, dass die Wasserhöhe verstellbar ist, und schafft den nötigen Ausgleich hierfür. Wer von den Sprungbrettern springt, landet im stets tiefen Teil dieses Beckens.

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Beeindruckend ist die 83 Meter lange Wasserrutsche. Verschiedene Lichteffekte sollen für ein besonderes Erlebnis sorgen. Eine bauliche Besonderheit soll Badegästen in der Rutsche zudem suggerieren, dass gleich ein Sprung bevorsteht. In Wahrheit aber rutschen sie nur etwas tiefer weiter in Richtung Landebecken.

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