Die Kandidaten sind zwischen 19 und 72 Jahre alt und das Durchschnittsalter liegt unter 40 Jahre. Der Frauenanteil beträgt 35 Prozent. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, sagt Ortsverbandsvorsitzende Gaby Lamparsky. Nicht nur, dass der Frauenanteil höher sei als bei vielen anderen Kandidatenlisten in der Stadt, er liege auch über dem bundesweiten Anteil weiblicher Parteimitglieder.

Voller Fraktionsstatus im Rat ist das Ziel

Bisher hatte die FDP mit Gaby Lamparsky und Gerlinde Ajiboye-Ames zwei Mandate im Stadtrat inne. Um nicht nur nach der Gemeindeordnung, sondern auch nach der Geschäftsordnung der Stadt den vollen Fraktionsstatus zu erlangen, braucht die FDP jedoch drei Mandate. Deshalb will die Partei im Mai mit dem Spitzentrio Gaby Lamparsky, Christian Steffen-Stiehl und Sascha Schmidt in das Gremium einziehen.

„Ich bin gerne Kommunalpolitikerin, weil Kommunalpolitik so vielfältig ist, wie die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt“, sagt Gaby Lamparsky (62), die die FDP-Liste anführt. Sie möchte auch, aber nicht nur, für die Wähler über 60 stehen.
„Ich bin gerne Kommunalpolitikerin, weil Kommunalpolitik so vielfältig ist, wie die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt“, sagt Gaby Lamparsky (62), die die FDP-Liste anführt. Sie möchte auch, aber nicht nur, für die Wähler über 60 stehen. | Bild: Andrea Fritz
Für Christian Steffen-Stiehl, der zwei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter hat, spielen die Themen Bildung und Infrastruktur eine wichtige Rolle. Die Verkehrspolitik sei sein Steckenpferd, sagt der 45-Jährige, der auf Listenplatz 2 gewählt wurde.
Für Christian Steffen-Stiehl, der zwei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter hat, spielen die Themen Bildung und Infrastruktur eine wichtige Rolle. Die Verkehrspolitik sei sein Steckenpferd, sagt der 45-Jährige, der auf Listenplatz 2 gewählt wurde. | Bild: Andrea Fritz
„Für mich ist Friedrichshafen die Stadt der Pioniere, deshalb stehe ich für die großen Themen Digitalisierung, Innovationscampus Fallenbrunnen, Friedrichshafen als Standort für automatisierte Mobilität und Gründertum, sprich Wirtschaftsförderung durch Start-up“, sagt Sascha Schmidt. Der 28-Jährige kandidiert auf dem dritten Listenplatz.
„Für mich ist Friedrichshafen die Stadt der Pioniere, deshalb stehe ich für die großen Themen Digitalisierung, Innovationscampus Fallenbrunnen, Friedrichshafen als Standort für automatisierte Mobilität und Gründertum, sprich Wirtschaftsförderung durch Start-up“, sagt Sascha Schmidt. Der 28-Jährige kandidiert auf dem dritten Listenplatz. | Bild: Andrea Fritz

13-seitiges Wahlprogramm

Die FDP zieht mit einem Langprogramm in diese Kommunalwahl für die Stadt Friedrichshafen, das 13 Seiten umfasst und nächste Woche auf der neuen Internetseite der FDP online gehen soll.

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Ganz oben auf der Liste stehen entsprechend die Themen: ein Friedrichshafen für alle Generationen, Innenstadt- und Wohnungsbauentwicklung, Digitalisierung, Zukunftsfähigkeit, Mobilität und Verkehr. „Lasst mir die Altstadt nicht sterben“, gab der FDP-Ehrenvorsitzende des Bezirksverbands Bodensee-Oberschwaben, Alfred Eger, der Vorsitzenden mit auf den Weg. Gaby Lamparsky, so sagte er, sei ein Glücksfall für die FDP.