Eindeutig bewährt hat sich die neue Uferanlage beim 39. Uhldinger Hafenfest: Je später der Abend, desto mehr Gäste nutzten die vielen neuen Sitzgelegenheiten, die die umgestaltete Uferanlage jetzt bietet. Insbesondere während des Seefeuerwerks, das am Samstagabend wieder mit einem Schauspiel verschiedenster Farben und einer großartigen Choreographie begeisterte, war kaum noch ein Platz zu ergattern. „Es ist jetzt irgendwie alles weitläufiger und übersichtlicher“, hieß es immer wieder. Stammgäste bei diesem Fest mussten sich indes erst mit der neuen Anordnung der Stände anfreunden, vieles war eben noch ungewohnt, da vertraute Plätze nicht mehr vorhanden waren.

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„Das schönste Hafenfest am Bodensee„

„Es ist das schönste Hafenfest am Bodensee“, sagte Bürgermeister Edgar Lamm aus Überzeugung, als er am Samstagmittag nach den Böllerschüssen der Freiwilligen Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen das 39. Hafenfest mit dem Fassanstich eröffnete. Ein letztes Mal, denn die Amtszeit Von Lamm endet im Juni 2020. Dem Appell des Rathauschefs, es sich an den Ständen der Vereine gut ergehen zu lassen, folgten tausende Einheimische und Urlaubsgäste gerne. Die Tourist-Information hatte sich mit acht Vereinen mächtig ins Zeug gelegt, um die Besucher zufriedenzustellen. An drei Bühnen gab es ein buntes Musikprogramm.

Gegegn 22.15 Uhr erleuchtete das romantische Feuerwerk den Nachthimmel über dem Festgelände. Das See-Feuerwerk begeisterte wieder mit einem Schauspiel verschiedenster Farben und einer großartigen Choreographie.
Gegegn 22.15 Uhr erleuchtete das romantische Feuerwerk den Nachthimmel über dem Festgelände. Das See-Feuerwerk begeisterte wieder mit einem Schauspiel verschiedenster Farben und einer großartigen Choreographie. | Bild: Kleinstück, Holger

Freizeitkapitäne mit selbst konstruierten Booten

Höhepunkt des Festes war neben dem Feuerwerk wieder einmal die Schrottregatta, bei der Freizeitkapitäne mit ihren selbst konstruierten Booten auf die 400 Meter lange Regattastrecke rund um den Unteruhldinger Sportboothafen gingen. Die Jury war nach „langer Diskussion“, wie es Lamm sagte, am meisten vom Boot „Mühlhofer Loch Ness-Piraten“ angetan. Das galt sowohl für die Kreativität, als auch für die Umsetzung des Mottos und den Spassfaktor. Zwar waren dieses Mal nur sechs Boote mit bei der Party, doch Moderator Uwe Poisel brachte es auf den Punkt: „Jeder, der sich hier traut, mitzumachen, hat Anerkennung verdient.“

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