Zum Stand 18. Mai 2020 wurden Anträge auf erweiterte Notbetreuung für insgesamt 161 Kinder in den elf kirchlichen, freien und städtischen Kindertageseinrichtungen sowie für insgesamt 134 Schülerinnen und Schüler in den acht städtischen Schulen und der Waldorfschule gestellt. Teilweise sei die Kapazitätsgrenze der einzelnen Einrichtungen damit bereits erreicht, teilte die Stadtverwaltung mit. Die erweiterte Notbetreuung könne nur im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Ressourcen durchgeführt werden und finde in der jeweiligen Einrichtung statt, die das Kind bisher besucht hat. Ausnahmen seien nur in besonders zu begründenden Fällen zulässig. Welche Kinder teilnahmeberechtigt sind, das regle die aktuelle Fassung der Corona-Verordnung.

Die schriftlichen Anträge sind laut Stadtverwaltung gemeinsam mit der Arbeitgeberbescheinigung oder Eigenerklärung ab sofort direkt an die jeweilige Schul- bzw. Kita-Leitung zu richten. Die entsprechenden Formulare stehen auf der städtischen Homepage zum Download zur Verfügung.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um alle teilnahmeberechtigten Kinder aufzunehmen, entscheide die Stadt „nach pflichtgemäßem Ermessen“ über die Aufnahme der Kinder.

Die erweiterte Notbetreuung erstrecke sich in der Regel auf den Zeitraum des Betriebs der Einrichtungen, den sie ersetzt. Sie könne also nur in der Zeit in Anspruch genommen werden, in der die Eltern ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen und den damit verbundenen Wegezeiten.

Schrittweise Öffnung der Kindertageseinrichtungen

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen ist seit 18. Mai 2020 wieder gestattet. Vorrang haben laut Stadtverwaltung Kinder, die zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung berechtigt sind oder bei denen der Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder die Leitung der Einrichtung einen besonderen Förderbedarf festgestellt hat. Nur bei danach verbleibenden Aufnahmekapazitäten könnten weitere Kinder, für die diese Fälle nicht zutreffen, aufgenommen werden. Die Entscheidung über die Aufnahme treffe die jeweilige Einrichtungsleitung, teilte die Stadtverwaltung in einem Pressetext mit.

Um möglichst viele Familien und Kinder einbeziehen zu können, böten sich Konzepte an, die eine Betreuung der Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen ermöglichen. Die Stadtverwaltung schreibt: „Ziel ist es, möglichst allen Familien und Kindern zumindest zeitweise eine Betreuung anzubieten, sofern die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.“

Nach aktuellem Stand der Planung sollen die rollierenden Systeme am Montag, den 25. Mai 2020 in den Überlinger Kindertageseinrichtungen starten. Für weitere Fragen verweist die Stadt an die Leitungen der Einrichtungen.

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