Eine Bürgerinitiative sammelt Ideen, wie sich die Situation auf dem Überlinger Wohnungsmarkt für Normal- bis Kleinverdiener verbessern ließe und schickt das an die Volksvertreter. Es kommt lediglich eine Reaktion! Kaum steht das in der Zeitung, steigt bei einigen Politikern der Adrenalinspiegel. Aber nicht, weil es so mies auf dem Wohnungsmarkt aussieht, das interessiert nur am Rande. Es wird sich parteiübergreifend empört, unlauterer Wettbewerb unterstellt und Ideenklau reklamiert. Die Verwaltungsspitze gefiel sich schon vorab in der Rolle des Orakels.

Wenn die SPD die Punkte schon vor einem Jahr, also im letzten Wahlkampf, auf der Agenda hatte, warum ist dann bis jetzt nichts passiert? Immerhin haben die Grünen die Initiatorin der Initiative zum Gespräch eingeladen. Dabei soll es sogar um die Sache gehen!

Sollte jemand an einem Lehrstück interessiert sein, wie man Politikverdrossenheit generiert, hier wäre eins.

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