Um die Verbreitung der Krankheit Covid-19 einzudämmen, wurden per Verordnung vorerst öffentliche Strandbäder entlang des Bodensees geschlossen. Generell verboten ist das Baden aber nicht. Das wird den erwünschten Effekt verfehlen.

Ändert sich nichts, wird es im Sommer an den verbliebenen Uferstellen zu Menschenansammlungen kommen und damit steigt die Ansteckungsgefahr. Das einzige, was dauerhaft dafür sorgen kann, dass das nicht passiert, ist ein generelles Badeverbot. Das wäre eine harte Maßnahme, ist aber alternativlos.

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Öffnen Strandbäder wieder, kann das nur unter verschärften Bedingungen geschehen: weniger Besucher, strenge Kontrollen der Kontaktbeschränkungen. Alleine für Familien mit Kindern wird im Strandbad die Einhaltung dieser Beschränkungen jedoch schwierig.

Und was ist mit denen, die ins Strandbad wollten, aber wegen der geringeren erlaubten Besucherzahlen nicht mehr rein dürfen? Die wird es dann an die frei zugänglichen Uferabschnitte treiben, was zwar eine gewisse Entzerrung bringt, dennoch zu Ansammlungen führt. Nur ein Badeverbot wird dafür sorgen, dass die Menschen zuhause bleiben. So weh das auch tut.

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