Stände mit handgemachten Fasnetsutensilien, Spiel, Spaß und kulinarische Genüsse, dazu Musik und Tanz auf der Bühne – das alles zusammen zog hunderte Immenstaader am Sonntag in die Bachstraße und rund um den Hennenbrunnen zum Fasnetsmarkt. Auch aus dem Umland kamen viele Besucher zu dem beliebten Treff.

Das Prinzenpaar Iris und Lucas zog gemeinsam mit Garde, Elferrat und vielen weiteren Teilnehmern des Narren-Wortgottesdienstes von der Kirche St. Jodokus mit Musikbegleitung in die Bachstraße ein, um den Markt zu eröffnen. In zwei Stunden seien die Stände am Morgen "aus dem Boden gestampft" worden, lobte Narrenvater Hoss das Aufbauteam.

Zum vielseitigen kulinarischen Angebot gehörten unter anderem eine Spezialität der Klostergeister aus Münsterlingen, Stangen-Fondue, und örtliche Leckereien wie "Bohne und Knepfle" oder "Bure-Dinnele". Wem eher nach Süßem war, fand bei der Garde eine große Auswahl an Kuchen und Torten und bei den Hexen Apfelküchle oder Waffeln. Durstig musste auch niemand bleiben. Neben kühlem Bier und Wein wurde zum Aufwärmen Glühmost, Glühwein, Glüh-Caipi oder Punsch angeboten.

Alle, denen zur Fasnet noch die passende Kopfbedeckung fehlte, konnten auf dem Fasnetsmarkt problemlos fündig werden: Am Stand der Bohnenbrätscher konnte man sich für den nächsten Hemedglonker mit Hauben oder Mützen ausstaffieren oder für die Fasnet auf der Straße und im Saal originelle selbst genähte Mützen erstehen. Seit Jahren eine Institution auf dem Fasnetsmarkt ist Uta Bank-Specker mit ihrem Stand, an dem es fantasievoll von ihr verzierte Hüte gibt. Großen Zuspruch gab es auch für die Lose am Stand von Cordula Haas und Freunden – zumal viele schöne Gewinne lockten.

Ein schöner Hut für die nächste Fasnet und auch noch selbst genäht – das wär' doch was. Carmen Rieß, Susi Wetzel und Sonja Lindenmuth (von links) boten am Stand der Bohnenbrätscher eine große Auswahl.
Ein schöner Hut für die nächste Fasnet und auch noch selbst genäht – das wär' doch was. Carmen Rieß, Susi Wetzel und Sonja Lindenmuth (von links) boten am Stand der Bohnenbrätscher eine große Auswahl. | Bild: Gisela Keller

Viele setzten auch ein paar Cent darauf, in welchem Häuschen die Maus im Mäuse-Roulette der Hennen verschwinden würde. Besonders auf die jungen Marktbesucher zielten die Angebote im Bastelzelt, das Kasperle-Theater und besondere Spielgeräte. Die Rollenrutsche und der XXL-Kicker wurden aber auch von Prinzenpaar und Elferrat getestet und für lustig befunden.

Auf der Bühne machten Musikverein, Lumpenkapelle Eriskirch und DJ Musik. Garde, Cheers und Korkenknaller erfreuten das Publikum nochmals mit ihren bereits bei der Hennesuppe gezeigten Tänzen. Bevor sie neue Hexen in ihre Reihen aufnahmen, zeigten auch kleine und große Hexen, dass sie gut tanzen können. "Celebrate good times" hieß es beim Tanz der Garde. Dazu muss man Immenstaader nicht zweimal auffordern: Im Anschluss an den Markt wurde in Eichen-Bar, Arlo-Bar und beim Kappenabend im Adler weitergefeiert.