Der Heimatverein hat im Immenstaader Jubiläumsjahr zu seinem auch in anderen Jahren umfangreichen Veranstaltungsprogramm noch ein Stück drauf gepackt und kooperiert dabei nicht nur mit der Gemeinde, sondern auch mit der Volkshochschule.

Mitgliederzahl deutlich gestiegen

Die Mitgliederzahl wuchs in den zwei vergangenen Jahren deutlich und hat jetzt 140 überschritten. "Das ist wirklich sehr erfreulich", sagt der Vorsitzende Reinhard König. Auch das Interesse an den Online-Beiträgen des Vereins in sozialen Medien und auf seinem Youtube-Kanal sei gestiegen. Die Veranstaltungen des Vereins im laufenden Jahr versprechen jedoch noch interessanter und unterhaltsamer zu werden.

Zahlreiche Veranstaltungen

Im Heimatmuseum ist die Winterpause am 30. März vorbei und es gibt einige neue Ausstellungsstücke.

Am 11. April, ab 20 Uhr präsentiert Peter Daniel im Bürgersaal unter dem Titel "Aus heutiger Sicht war die Zukunft früher besser" besondere Fotografien, die er im Archiv aufgestöbert hat.

Am 10. Mai spielt die Do X Memorial Bigband ab 19.30 Uhr bei der Jazznight. Am 6. Juli veranstaltet der Verein nach mehrjähriger Pause wieder ein "Fescht am Steg". Diesmal wurden die Bands "Zeebrass" und "Funkhaus" engagiert.

Am Tag des offenen Denkmals, 8. September führt der Verein durch die Kirche St. Jodokus. Zusammen mit der Gemeinde lädt der Verein außerdem zu Vorträgen in den Bürgersaal ein.

Am 26. September will dort Helga Müller-Schnepper die Frage beantworten "Warum die Badener keine Schwaben mehr sein wollen".

Im Oktober ist ein Vortrag von Professor Elmar Wilczek über "Die abenteuerliche Weltreise des Friedrichshafener Bordflugzeuges 'Wölfchen'" geplant.

Im November soll wieder einer der beliebten Themenabende im Winzerkär stattfinden.

Im Dezember sind in der Montfort Galerie Krippen des Immenstaaders Ferdinand Wirth zu sehen. Zudem unterstützt der Heimatverein die Volkshochschule Bodenseekreis bei vier Vorträgen.

Verein stört fehlender Name für Musikterrasse

Dass der Platz, auf dem früher die Musikterrasse war, immer noch ohne Namen ist, bleibt dem Verein ein Dorn im Auge. "Schön wäre ein Name, der mit der Fasnet zu tun hat", sagt König.