Seit Jahren schon entsprechen die Sanitärgebäude am Hagnauer Anleger nicht mehr den heutigen Maßstäben. Der Bereich rund um den Kinderspielplatz ist zu klein. Die Uferrenaturierung endet rund 140 Meter vor dem Steg. Und schließlich bedarf der Hafen einer dringenden Sanierung, zumal die 44 vorhandenen Bojenplätze aufgelöst werden sollen, da sie den Seeboden beeinträchtigen.

Viele Aufgaben auf einmal, die eigentlich schon im Gesamtpaket der Dorfsanierung von Bürgermeister Volker Fredes Vorgänger Simon Blümcke enthalten waren, das aber seinerzeit trotz vielfältiger Bürgerbeteiligung in einem Bürgerentscheid abgelehnt wurde.

Von außen geleitete Bürgerbeteiligung

Wohl nicht zuletzt aus dieser Erfahrung planen Verwaltung und Gemeinderat jetzt eine von außen geleitete Bürgerbeteiligung. Ein darauf spezialisiertes Unternehmen, die Firma „translake“ aus Konstanz, soll jetzt beauftragt werden, diesen umfangreichen Beteiligungsprozess zu leiten. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung. In einem ersten Schritt soll eine „Spurgruppe“ aus erfahrenen Bürgern eingesetzt werden.