„Friedrichshafen aka Friedhofshafen soll wiederbelebt werden.“ So beginnt die Beschreibung der Petition „Aufleben in FN“, die im vergangenen Juni gestartet wurde. Bis zum 20. September haben sich 2633 Menschen diesem Ansinnen per Unterschrift angeschlossen. 1874 der Unterschriften und damit gut 71 Prozent stammen aus Friedrichshafen.

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Bürgermeister Andreas Köster nimmt Unterschriften entgegen

Unterzeichnet werden konnte nicht nur im Netz. 647 der Signaturen stammen von Listen, die im Einzelhandel auslagen. Am gestrigen Mittwoch hat Petitionsstarterin Alissa Lipp die Unterschriften an Bürgermeister Andreas Köster übergeben.

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Den Ausschlag für die Petition und die gleichnamige Initiative, in deren Reihen bereits etliche Ideen formuliert wurden, wie ein Aufleben der Stadt aussehen könnte, gab im Frühsommer die Verlegung der beiden als Open-Air-Veranstaltungen geplanten Konzerte von Nena und Michael Patrick Kelly ins Innere des Graf-Zeppelin-Hauses. Zwei Anwohner hatten zuvor angekündigt, unter Umständen das Verwaltungsgericht einzuschalten, um bei den Konzerten einen ausreichenden Lärmschutz sicherstellen zu lassen.

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Jetzt sind die Gemeinderäte gefragt

Die gestrige Übergabe an sich hatte mehr Symbolcharakter. Für ein Gespräch verabschiedeten sich Köster und Lipp anschließend ins Rathaus. Bereits am Samstag, einen Tag nach Ende der Unterschriftensammlung, wurde auf der Petitions-Webseite diese Neuigkeit verkündet: „Jetzt ist das Parlament gefragt“. Die Häfler Gemeinderäte seien von der Online-Plattform „Open Petition„ angeschrieben worden, bestätigte Alissa Lipp am Mittwochnachmittag. Stellungnahmen gibt es – zumindest über besagte Plattform – bislang noch nicht.

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