Meckenbeuren Verkehrshelfer sichern Schulweg

Um Kinder sicher über die Bundesstraße 30 und geleiten, hat Ingrid Schimmels wieder auf ehrenamtlicher Basis einen Verkehrshelferdienst in Meckenbeuren organisiert. Vier Wochen lang sichern vier Freiwillige in Warnwesten und mit Signalkellen die Kreuzung Bundesstraße und Bahnhofstraße. Denn immer wieder fahren Autos bei Rot über die Ampelkreuzung.

Für die Erstklässler hat im ganzen Ländle die Schule begonnen. Nicht nur für die Kleinen, sondern auch für deren Eltern ein erster großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit beziehungsweise Loslassen. Denn auch wenn es manchem Elternteil schwerfallen mag: Die jungen ABC- Schützen sollten ihren Schulweg allein bewältigen und nicht bis vor das Schultor chauffiert werden.

Damit die neuen Erstklässler der Albrecht-Dürer-Grundschule in Meckenbeuren ihr Ziel sicher erreichen, bietet die Schule wieder einen Verkehrshelferdienst in den ersten vier Wochen nach Schulstart an. Zum neunten Mal hat Ingrid Schimmels, deren vier Kinder einst die Albrecht-Dürer-Grundschule besuchten, den Lotsendienst organisiert. Bei einem Vororttermin erhielten die ehrenamtlichen Helfer Brigitte Keckeisen, Rolf Kambach und Inge Braeg eine Einweisung von Polizeikommissar Karl-Heinz Koß. Selbstredend, dass auch Ingrid Schimmels sich in den nächsten Wochen wieder die neongelbe Warnweste anzieht und mit der Signalkelle an der Kreuzung Bundesstraße 30 und Bahnhofstraße steht.

Denn diese Stelle ist und bleibt auch weiterhin für die jungen Verkehrsteilnehmer der neuralgische Punkt in Meckenbeuren. Täglich missachten Autofahrer, die von Brochenzell aus nach rechts auf die Hauptstraße einbiegen wollen, die Ampelschaltung an diesem Fußgängerübergang. Selbst bei dem Fototermin im Beisein eines Polizeibeamten und der Warnwesten tragenden Verkehrshelfer. "Wir haben gerade wieder aktuell gesehen, wie wichtig unser Lotsendienst hier ist", kommentierte Ingrid Schimmels das Fehlverhalten des Verkehrsteilnehmers. Sie wünscht sich noch weitere ehrenamtliche Helfer und denkt dabei besonders an Mütter, die selbst früher von dem Lotsendienst profitierten.

Auch die Rektorin der Grundschule, Sibylle Handschuh, ist sich der Gefahrensituation für die Kinder an dieser Stelle bewusst und entsprechend dankbar für das ehrenamtliche Engagement von Ingrid Schimmels und der Helfer. "Wir haben doch selbst mal kleine Kinder gehabt", erklärte Brigitte Keckeisen ihre Motivation.

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