• Die bisherige Planung: Die Jakob-Gretser-Grundschule sollte künftig 16 Klassenzimmer haben. Außerdem zehn besondere Gruppenräume, vier offene Lernbereiche, sechs Fachunterrichtsräume, fünf Räume für Jugendbegleiter und Inklusionsbetreuer. Zudem sollte die Schule nach Umbau und Erweiterung über vier Verwaltungsräume verfügen. Geplant sind zwei Sporthallen, eine Standardhalle und eine fürs Geräteturnen, auch zur Nutzung für Vereine. Der Einzug war auf Mai 2023 geplant.
  • Die Schülerzahlen: Bei mittelfristig als relativ konstant prognostizierten Schülerzahlen geht die Verwaltung davon aus, dass die vierzügige Jakob-Gretser-Grundschule und die zweizügige Grundschule in Leimbach auch auf Sicht ausreichen werden. Ein dritter Standort im Süden der Stadt war bisher nur von der UWG vorgeschlagen und im Februar auch von Riedmann als denkbar bezeichnet worden.
  • Die Kosten: Zu Beginn ging man grob geschätzt von rund 20 Millionen Euro für die Gretser-Schule aus. Zuletzt wurden 23 Millionen genannt. Nun werden Sanierung, Um- und Erweiterungsbau auf rund 28 Millionen geschätzt. Für die Erweiterung der Leimbacher Grundschule zur Zweizügigkeit sind 9 Millionen Euro veranschlagt, macht gesamt also rund 37 Millionen Euro.
  • Die Optionen der Verwaltung: Option 1: Sanierung der Jakob-Gretser-Grundschule im Bestand (10 Mio.), eine Einfeldsporthalle (4,5 Mio.), Erweiterung Grundschule Leimbach (2,3 Mio.), Sanierung Grundschule Leimbach (1,5 Mio.) und der Neubau einer dreizügigen Grundschule auf der grünen Wiese (13. Mio.) plus Einfeldsporthalle im Süden (4,5 Mio.). Macht gesamt 35,8 Millionen, mit Reserven 39,4. Option 2: Neue vierzügige Grundschule auf der grünen Wiese (15 Mio.) samt Zweifeldsporthalle (10 Mio.) mit Abriss der Jakob-Gretser-Grundschule (1 Mio.) und Ausbau der Grundschule Leimbach (9 Mio.). Macht gesamt 35 Millionen, mit Reserven 38,5. Option 3: Neue sechszügige Grundschule auf der grünen Wiese (26 Mio.), Abriss der Grundschule Leimbach und der Jakob-Gretser-Grundschule (1,3 Mio.), Dreifeldsporthalle im Süden (14 Mio.). Macht gesamt 41,3 Millionen, mit Reserven 45,4.
  • Wie geht es weiter? Nach der Sommerpause sollen die Beratungen im Gemeinderat fortgesetzt werden, die bisherigen Pläne ruhen. Dann soll auch das Planungsbüro zum drastischen Kostenanstieg und zu möglichen Planungsalternativen angehört werden.

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