Es war bereits das 25. Feuerwehrfest, das am Wochenende gefeiert wurde. Verbunden wurde es mit der offiziellen Einweihung des Anbaus an das Dorfgemeinschaftshaus, der Neuanlage des Spielplatzes und der Neugestaltung der Außenanlagen mit Parkplätzen. Dabei wurde deutlich, dass die Verantwortlichen in Heiligenberg bemüht sind, auch für die Einwohner der Ortsteile ein lebenswertes Umfeld zu schaffen.

Einziger Saal mit Zugang zum Freigelände

In diesem Fall schlug das mit insgesamt 310 000 Euro zu Buche. 53 000 Euro kamen als Zuschuss aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes. Für Bürgermeister Frank Amann ist klar, dass sich der finanzielle Einsatz gelohnt hat. „Die Bevölkerung braucht Möglichkeiten, sich zu treffen“, stellte er fest. Das sei nach dem Aus für das Gasthaus „Sonne“ immer schwieriger geworden. Mit dem Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus habe man jetzt ganz neue Möglichkeiten, die man nutzen müsse. Hattenweiler habe jetzt den einzigen Saal mit direktem Zugang zum Freigelände. Schon dadurch ergäben sich neue Perspektiven.

Bürger packen bei Bauarbeiten mit an

Für das Projekt war auch die Eigeninitiative gefragt. Feuerwehr, Narrenverein und auch Einwohner, die nicht in Vereinen engagiert sind, packten bei den Bauarbeiten mit an. Ein Blickfang ist der neue Narrenbrunnen, wo eine Bodenmännle das Wasser spuckt.

Ortsreferent: Zuversicht für Zukunft der Dorfgemeinschaft

Ortsreferent Hubert Nadler hatte bei der Einweihung in einem Rückblick daran erinnert, wie sich in Hattenweiler die Zeiten verändert hätten. Er sei überzeugt, dass man jetzt zuversichtlich in die Zukunft der Dorfgemeinschaft schauen könne. Da passte das „Morning has broken“ des Glockenchors vom Hermannsberg. Den Rest vom Tag wurde dann mit Blasmusik der Fischer-Musikanten und Schlagermelodien mit dem Sterntaler-Duo gefeiert.