Nachdem die finanziellen Mittel in Höhe von 340 000 Euro für die Sanierung der beiden Skateparks Kitzenwiese und Ailingen bereits im Januar vom Gemeinderat bewilligt wurden, soll es möglichst zeitnah an die Umsetzung gehen. Ralf Langohr, städtischer Abteilungsleiter für die Kinder- und Jugendarbeit, sagte am Mittwoch im Häfler Kultur- und Sozialausschuss: "Wenn der Gemeinderat am 19. März das so beschließt, wollen wir schnellstmöglich mit den Arbeiten beginnen, damit die Sportler die Skateanlagen bald, am besten noch in diesem Jahr, nutzen können." Ihm sei es wichtig, dass die Rückmeldungen, die es seitens der jugendlichen Sportler beim Workshopverfahren in den vergangenen drei Jahren gab, bei der Umsetzung berücksichtigt werden.

Von den Häfler Gemeinderatsfraktionen gab es positive Rückmeldungen zu dem Beteiligungsverfahren und der Umsetzung durch die Stadtverwaltung. "Wir freuen uns unheimlich, dass unser Antrag dazu beigetragen hat, dass wir jetzt ein so tolles Ergebnis vorliegen haben. Da können wir wirklich stolz sein, das ist eine tolle Leistung", sagte beispielsweise Stephanie Glatthaar, Mitglied der grünen Gemeinderatsfraktion. Auch Matthias Eckmann, Vorsitzender des Häfler Jugendparlaments, lobte das Ergebnis. "Ich wollte der SPD und den Grünen für die Anträge danken und auch dem tollen Verfahren. Es ist schön, zu sehen, wenn die Jugendlichen miteinbezogen werden. Die Verwaltung hat sich wirklich toll angestellt", sagte Eckmann.

Langsam wird es ernst. Nachdem die Gelder bewilligt wurden, geht es an die Umsetzung. So soll der neue Skatepark unter der Brücke der B31 einmal aussehen. Bild: Skate Green
Langsam wird es ernst. Nachdem die Gelder bewilligt wurden, geht es an die Umsetzung. So soll der neue Skatepark unter der Brücke der B31 einmal aussehen. Bild: Skate Green | Bild: privat

Mit freudiger Erwartung blicken die Teilnehmer des Workshopverfahrens auf die kommenden Monate. "Die Jugendlichen wünschen sich, dass die Arbeiten gegen Spätsommer/Herbst abgeschlossen sind und sie die Anlagen nutzen können", sagte Patrick Trieb, Gründer der Initiative Skatepark, gegenüber dieser Zeitung. Trieb gab zu, dass er anfangs skeptisch gewesen sei, was die zeitnahe Umsetzung der Sanierung angeht. "Eine Bereitstellung der Gelder bedeutet nicht gleich auch die Umsetzung eines Projektes", sagte Trieb, "aber jetzt sind wir guter Dinge und freuen uns."