Mit einem „Teppich“ kann man sich auch zudecken und wer nur noch schnell seinen „Kittel“ holt, kommt nicht zwangsläufig in Berufsbekleidung oder Schürze zurück. Der im SÜDKURIER veröffentlichte kleine Bodensee-Dialektkurs sorgt reihum für Schmunzeln.

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Bei Facebook tauschen sich Nutzer darüber aus, dass ein „Teppich“ tatsächlich ein Teppich sein, im hiesigen Wortgebrauch aber eben auch das, was andere ausschließlich als Decke kennen. Und im Herbst wird eben der wärmere „Kittel“ wieder aus dem Schrank geholt – und die Übergangsjacke wieder eingemottet.

Viel Potenzial für Missverständnisse

Tatsächlich birgt der Alltag am See für Reig‘schmeckte noch viel mehr Potenzial für Missverständnisse, als in einem kleinen Dialektkurs unterzubringen wäre. Und das schon, ohne sich Details wie der Frage zu widmen, ob der „Seckel“ nicht eigentlich als „Seggel“ aufgeschrieben gehört. Einigen weiteren Eigenheiten wollen wir dennoch gerne Platz einräumen.

Auch wer sich am Bodensee verliebt und mit Kommunikationsproblemen kämpft, findet auf dem schwäbisch-alemannischen Mundartweg auf dem Höchsten Hilfe.
Auch wer sich am Bodensee verliebt und mit Kommunikationsproblemen kämpft, findet auf dem schwäbisch-alemannischen Mundartweg auf dem Höchsten Hilfe. | Bild: Thomas Kapitel

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