Eine Mahnung ist immer ärgerlich – zumal, wenn man sich keiner Schuld bewusst ist. So ist es wohl vielen Eltern im Bodenseekreis dieser Tage ergangen, als sie Post von der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) bekommen haben. Der Betreff: „Zahlungserinnerung für Schülermonatskarte„. Die monatliche Abbuchung habe man nicht vornehmen können, überraschte die RAB ihre Schülerabo-Kunden. „Ihre Bank hat die Lastschrift zurückgewiesen und zusätzliche Gebühren erhoben“, heißt es in dem Schreiben mit dem Hinweis, man möge die Bankverbindung prüfen. Gleichwohl: Da gibt es nichts zu prüfen, die Bankverbindung ist seit Jahren diesselbe und die Abbuchung hat bislang tadellos funktioniert.

Fehler im Hintergrundsystem

In einer Pressemitteilung löst nun die RAB das Rätsel auf: Im Zuge der März-Abrechnung für Schülermonatskarten im sogenannten Schülerlistenverfahren sei es zu irrtümlicherweise gestellten Mahnungen gekommen. Der „bedauerliche Fehler“ sei bei den März-Abrechnungen für den Bodenseekreis geschehen. Grund sei ein Einstellungsfehler im Hintergrundsystem gewesen. „Mit Hochdruck wird bereits an der Korrektur gearbeitet“, wird die RAB zitiert in einer Mitteilung der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund GmbH. Keine Angaben macht das Unternehmen, in welcher Form die Korrektur stattfindet und wie viele Mahnungen insgesamt ausgestellt worden sind.

Service-Nummer für Familien

„Die RAB bedauert den Vorfall sehr“, entschuldigt sich das Unternehmen, „und steht für alle Fragen der betroffenen Familien zur Verfügung: per E-Mail unter servicecenter@zugbus-rab.de oder telefonisch unter 0731/1550-0.