Das SRH Krankenhaus Sigmaringen war in die Patientenversorgung im Rahmen der großen baden-württembergische Terrorismusabwehr-Übung eingebunden, informiert Barbara Koch, Pressesprecherin des Klinikums. Das SRH Krankenhaus Sigmaringen beteiligte sich an dieser Übung des Ministeriums für Inneres, wobei die Patientenversorgung während der Übung vollkommen gewährleistet war.

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Die Probe wurde auf dem Truppenübungsplatz Heuberg in Stetten am Kalten Markt und an den drei mitübenden Standorten, dem Klinikum Friedrichshafen, dem Klinikum Konstanz und dem SRH Krankenhaus Sigmaringen mit rund 2500 Übungsbeteiligten durchgeführt. Erstmalig wurde ein vollständig geschlossener Bearbeitungs- und Versorgungslauf (von der ersten Alarmierung bis zur Versorgung im Krankenhaus) geübt. So wurde beispielsweise der Transport von Leicht- und Schwerverletzten, bodengebunden oder per Hubschrauber geprobt.

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Am Krankenhaus Sigmaringen nahmen rund 80 Mitarbeiter aus verschiedensten medizinischen Disziplinen, wie beispielsweise Chirurgen, Internisten, aber auch Pflegepersonal und Mitarbeiter der Technik teil. Professor Ernst Pfenninger, Leiter Stabsstelle Katastrophenschutz am Universitätsklinikum Ulm und Übungsbeobachter in Sigmaringen, dokumentierte die Übung fachlich und organisatorisch. „Das Ziel der Übung für unser Krankenhaus war das Training der Abläufe für einen Massenanfall an Verletzten. Darunter versteht man eine kurzfristige Häufung von Patienten mit unterschiedlichen schweren Verletzungen“, erklärt Professor Werner Klingler, medizinischer Übungsleiter im SRH Krankenhaus Sigmaringen: „Wir haben unsere Alarmkette überprüft und konnten alle Übungspatienten behandeln. Da unsere oberste Priorität der Sicherstellung der echten Krankenversorgung gilt, haben wir vorsorglich für die Übung eine zweite Dienstmannschaft bereitgestellt. Trotz aller Überraschungseffekte haben alle Mitarbeiter sehr zielorientiert zusammengearbeitet“, so das Übungsfazit von Professor Werner Klingler.

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