Vor fast genau 30 Jahren, am 11. Juni 1988, öffnete das Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck zum ersten Mal seine Türen und ist seither eine Erfolgsgeschichte. Um diesen Geburtstag gebührend zu feiern, wird es am Sonntag, 17. Juni, um 11 Uhr, einen historischen Umzug von der Dorfmitte in Neuhausen ob Eck bis zur Dorfmitte des Freilichtmuseums geben. 21 Gruppen werden an diesem Festumzug teilnehmen, davon 14 Vereine sowie die Grundschule.

Große Resonanz in der Gemeinde

"Wir sind positiv überrascht, wie groß die Resonanz in der Gemeinde war, sich an einem Umzug zu beteiligen", freut sich Almut Grüner, Leiterin des Freilichtmuseums. Es werden Musikkapellen mitmachen, die Feuerwehr, eine Hochzeitsgesellschaft und viele mehr, berichtet sie bei der Pressekonferenz.

Freilichtmuseum als Treffpunkt

"Es herrschte ein unglaublich emsiger Austausch unter den Einwohner, um historische Kleidung und Ausrüstung zusammenzutragen", ergänzt Markus Seeh von der Gemeinde. Das Engagement sei selbstverständlich, denn im Bewusstsein der Bevölkerung gehöre das Freilichtmuseum, und zwar bei Jung und Alt, ganz eng zu Neuhausen. "Es ist ein toller Treffpunkt", schwärmt er und lobt das gute Zusammenspiel.

Tag des Bieres zum Museumsgeburtstag

Die Kulturgeschichte der Region sei stark mit der Braukunst verknüpft, erläutert Walter Knittel von der Tourismusinitiative Donaubergland, welche die Marke Donaubierland kreierte. Deshalb ist der Tag des Jubiläums auch ein Tag des Bieres und seiner Zutaten nach dem Motto "Heute back ich, morgen brau ich". Zu Ehren des 30-jährigen Bestehens widmete die Hirsch-Brauerei dem Freilichtmuseum ihr diesjähriges Jahrgangsbier: ein untergäriges Bockbier mit einer rötlichen Farbe und 6,6 Prozent Alkoholgehalt. "Das ist kein Durstlöscher, sondern ein Bier zum Genießen", versicherte Hubert Hepfer, Geschäftsführer der Hirsch-Brauerei.

Auch Backkunst wird Thema sein

Die Brau- und Backkunst steht am Jubiläumssonntag im Zentrum des Programms. Kleine Brauereien stellen sich im Museum vor, die Besucher dürfen dem Braumeister über die Schulter schauen und auf den Tisch kommen Spezialitäten wie beispielsweise eine Treberdünnele.