Im Rahmen der Verleihung der Abschlusszertifikate in Stuttgart lobte Untersteller deren Engagement: "Der Eifer und Tatendrang, mit denen sich die Jugendlichen an ihren Schulen für einen verantwortungsbewussten und generationengerechten Umgang mit unserer Umwelt einsetzen, verdienen meinen größten Respekt", wird der Minister in einer Mitteilung der Schule zitiert.

Kompetent über fachliche Inhalte informieren, Energieprojekte effizient organisieren, Helfer anleiten und vor allem ihre Mitschüler zum Mitmachen motivieren, das seien die Inhalte der fünftägigen Mentoren-Ausbildung gewesen. Zurück an den Schulen setzten die angehenden Mentoren dann eigene Aktionen und Projekte zum Klimaschutz um. So zeigten sie in Energierallyes, wie Strom gespart werden kann oder sie organisierten Exkursionen zu Biogas-, Windenergieanlagen oder Wasserkraftwerken. Sie veranstalteten Kleidertauschbörsen und stießen Projekte an, die zum schonenderen Umgang mit Ressourcen beitragen. Huber und Narr wollen in Meßstetten vor allem die Energierallye erhalten, die sie künftig mit den sechsten Klassen im BNT-Unterricht starten möchten.

Das landesweite Programm „Schülermentorin und Schülermentor für den Umweltschutz an Schulen“ fand im Schuljahr 2016/2017 zum 16. Mal statt. Es richtet sich an Achtklässlerinnen und Achtklässler aus allen weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.