Rückblick: Am 18. November vergangenen Jahres oder möglicherweise auch sogar schon zuvor, begann eine Serie von Einbrüchen in Schulen. Durch die Täter wurden durchschnittlich wöchentlich bis zweiwöchentlich solche Einbruchstaten verübt. Betroffen waren die Landkreise Tübingen, Reutlingen, Zollernalb, Freudenstadt und Sigmaringen. Der verursachte Schaden beläuft sich auf über 100 000 Euro und der Wert des Diebesguts addiert sich auf über 20 000 Euro, teilen die Beamten weiter mit. Um die Täter ermitteln und die Tatserie möglichst schnell beenden zu können, wurden durch die Staatsanwaltschaft Hechingen und die Kriminalpolizeidirektion Rottweil die Ermittlungen zentral übernommen und umfangreiche verdeckte Ermittlungen aufgenommen, welche über mehrere Wochen andauerten.

Dabei ergab sich der Versacht, dass die Taten durch eine aus zumindest vier Personen bestehende Bande begangen wurden. Aufgrund ihrer intensiven Ermittlungen konnten durch die Staatsanwaltschaft Hechingen Anfang März nun die Haftbefehle gegen die vier Beschuldigten im Alter von 22, zwei mal 24 und 27 Jahren sowie mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt werden. Alle Beschuldigten wohnten im Zollernalbkreis. Die Haftbefehle wurden am 8. März unter Einsatz von polizeilichen Spezialkräften vollstreckt und mehrere Wohnungen durchsucht. Alle Beschuldigten konnten angetroffen und festgenommen werden. Sie wurden im Anschluss der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Hechingen vorgeführt, welche die Haftbefehle in Vollzug setzte. Die Beschuldigten wurden danach in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.