Wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt, war gegen die Drei 15, 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen durch das Polizeirevier Albstadt wegen Einbruchsdiebstählen ermittelt worden, was sie zum Anlass nahmen, unterzutauchen, um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Zu diesem Zweck stahlen sie in mehreren Bundesländern drei Autos und brachten an diesen mehrfach gestohlene Kennzeichen an, um die Verfolgung zu erschweren. Auch kam es zur Begehung weiterer Straftaten. Wegen des Umfangs der Ermittlungen richtete die Polizei eine aus Beamten der Polizeireviere Albstadt und Balingen sowie des Kriminalkommissariats Balingen bestehende Ermittlungsgruppe ein.

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hechingen und Jugendämtern konnte diese nach intensiven Ermittlungen 48, teilweise im gesamten Bundesgebiet begangene Straftaten darunter mehrere Auto- und Kennzeichendiebstähle, Betrügereien und Urkundenfälschungen, aufklären. Die Tatorte lagen in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Brandenburg, heißt es in der Mitteilung der Beamten. Die Staatsanwaltschaft Hechingen übernahm die Führung der Ermittlung für alle, dem Trio vorgeworfenen Delikte. Weil der Jüngste von den Dreien nach der ersten Festnahme in Brandenburg weitere Straftaten verübte, wurde er letztendlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Hechingen ordnete die Untersuchungshaft an. Die beiden anderen Jugendlichen befinden sich in behördlicher Obhut.