Der Campingplatz an der Ablach ist ab Samstag für Camper geöffnet. Die Anlaufstelle für Reisende mit Wohnwagen oder Wohnmobil befindet sich ganz in der Nähe des Zentrums von Meßkirch. Zusammen mit dem Stadtbistro B311 soll der Platz vor allem Kurzcamper anziehen. Darauf setzt Inhaber Herbert Alber.

Im Stadtbistro B311 sorgen (von links) Arthur Böhler, Bernd Ott und Markus Zahn für die Verköstigung der Gäste.
Im Stadtbistro B311 sorgen (von links) Arthur Böhler, Bernd Ott und Markus Zahn für die Verköstigung der Gäste. | Bild: Christl Eberlein

Platz liegt direkt an der Ablach und an einem Radweg

„Die Plätze im Donautal und am Bodensee sind oft überfüllt“, erklärt er. Er sehe seinen Campingplatz daher als eine attraktive Ausweichmöglichkeit. Mit der Nähe zur Stadt und den dortigen Einkaufsmöglichkeiten biete der Campingplatz an der Ablach auch die Gelegenheit, Vorräte aufzufüllen. Zudem verläuft direkt an der Anlage ein Fahrradweg.

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Bürgermeister sieht neue Anlage als Bereicherung für Tourismus vor Ort

Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick sieht in diesem Campingplatz eine Bereicherung für den regionalen Tourismus, auch im Umfeld der Mittelalterbaustelle Campus Galli. „Mehr Angebot zieht auch mehr Leute an und da haben dann alle was davon“, ist Zwick überzeugt. Der neue Campingplatz an der Ablach dient auch als Ersatz für den bisherigen öffentlichen städtischen Wohnmobilstellplatz am Stachus, der einem geplanten Neubau weichen muss.

Insgesamt 50 Stellplätze stehen zur Verfügung

Inhaber Herbert Alber ist selbst leidenschaftlicher Camper. Ganz oben auf seiner Prioritätenliste stehen die sanitären Anlagen. Hier setzt er auf Sauberkeit und Funktionalität. Neben Toiletten und Duschen, einem Wickelraum und einer barrierefreien Toilette findet man einen Wäscheraum mit Waschmaschine und Trockner vor. Außerdem gibt es eine Spülküche, in der die Urlauber ihr Geschirr reinigen können. Alle 50 Stellplätze sind mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüssen ausgestattet. Damit bis zur Eröffnung alles so ist, wie es sich der Inhaber vorstellt, hat er selbst bis zum Schluss Hand angelegt.

Damit alles rechtzeitig fertig ist, hat der Inhaber des Campingplatzes, Herbert Alber, selbst kräftig angepackt.
Damit alles rechtzeitig fertig ist, hat der Inhaber des Campingplatzes, Herbert Alber, selbst kräftig angepackt. | Bild: Christl Eberlein

Noch scheint der Platz ein wenig karg, aber die ersten Bäume und Büsche stecken bereits in der Erde und sollen zukünftig für mehr Grün auf dem Platz sorgen. Die Nähe zum Wasser kann Herbert Alber seinen Gästen jetzt schon bieten, denn der Platz grenzt unmittelbar an die Ablach.

Gäste des Bistros 311 müssen sich wegen Corona auf andere Abläufe einstellen

Direkt am Campingplatz befindet sich das Stadtbistro B311, das vom Frühstück bis zum Abendessen verschiedene Speisen im Angebot hat. Auch dort sollen sich die Gäste von Herbert Alber wohlfühlen, betont er. Auch wenn der Betrieb während der Corona-Krise ein wenig anders abläuft als sonst.

Denn auch auf den Campingplätzen gelten Abstands- und Hygieneregeln. Dementsprechend haben die Betreiber in der Region Vorkehrungen getroffen.

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