Die Gemeinde Inzigkofen richtet ein Hilfetelefon für Bürger ein. „Wenn unsere älteren Mitbürger und Menschen mit Vorerkrankungen, die in dieser Zeit unbedingt zuhause bleiben sollen, jetzt Hilfen benötigen, dann rufen Sie uns an“, schreibt Bürgermeister Bernd Gombold. Das Rathaus ist unter der Nummer 07 57 1/7 30 70, die Seniorenbeauftragte Heidi Rzepka unter 0 75 71/9 29 77 50 und die Nachbarschaftshilfe mit Einsatzleiterin Brigitte Jeske unter Telefon 0 75 71/68 24 27 erreichbar. Dieses Angebot gelte natürlich auch für jeden, der nicht zu dieser Personengruppe gehört und dennoch Hilfe benötige.

Bürgermeister und Ortsvorsteher appellieren erneut

Bürgermeister Bernd Gombold und die Ortsvorsteher Viktoria Gombold-Diels aus Vilsingen und Karl-Heinz Müller aus Engelswies richten einen neuerlichen Appell an die Bevölkerung. Im Schreiben heißt es: „Das öffentliche Leben steht weitgehend still und das ist gut so. Nur so schaffen wir es gemeinsam, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und unser Gesundheitssystem am Laufen zu halten. In den letzten beiden Wochen hat sich die Lage täglich neu entwickelt und von Bund und Land wurden Maßnahmen getroffen, die wir uns bis vor Kurzem noch nicht im Traum vorstellen konnten. Die Corona-Pandemie stellt nicht nur unser Gesundheitssystem auf eine harte Probe, sondern fordert auch von jedem Einzelnen von uns ein großes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und Vorbildfunktion.“ Das Trio dankt der Bevölkerung ausdrücklich für das besonnene Handeln und das Einhalten der angeordneten Maßnahmen. Sie appellieren, sich auch weiter an alle Verfügungen zu halten.

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„Kontakte über Telefonate, Briefe und soziale Medien halten“

Die oberste Maxime derzeit laute, soziale persönliche Kontakte zu minimieren, körperlich Abstand zu halten, aber solidarisch zu sein und als Gesellschaft zusammenzustehen. „Soziale Kontakte minimieren bedeutet nicht soziale Kälte, denn Telefonate, Briefe, die sozialen Medien oder das Gespräch mit dem Nachbarn über den Gartenzaun mit ausreichendem Sicherheitsabstand ermöglichen es den Menschen, weiterhin eine solidarische Gemeinschaft zu sein. Gerade ältere Menschen, die allein sind, freuen sich vielleicht jetzt über einen Anruf.“

Abschließend sprechen sie an all diejenigen Frauen und Männer, die das System am Laufen halten und sich um die tägliche Gesundheits- und Daseinsvorsorge kümmern, ein herzliches Dankeschön aus. „Sie sind unsere Helden in dieser schwierigen Zeit.“

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