Der Senior erhielt nach Angaben der Polizei einen Anruf von einem jungen unbekannten Täter, der sich am Telefon als sein 24-jähriger Enkelsohn ausgab. Dieser täuschte vor, in einen Unfall verwickelt gewesen zu sein und daher eine größere Menge an Geld zu benötigen. Dann überreichte der Anrufer das Telefon einem weiteren Mann, der sich als Unfallbeteiligter ausgab und die Sache „privat“ regeln wolle. Da der Senior dem Anrufer misstraute und keine persönlichen Daten herausgab, konnte Schlimmeres verhindert werden. Der tatsächliche Enkel des Rentners verständigte die Polizei, nachdem er von dem Vorfall Kenntnis erlangt hatte.

Polizei warnt: „Keine persönlichen Daten am Telefon preisgeben“

Der Polizeiposten Pfullendorf hat die Ermittlungen aufgenommen und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, keinesfalls persönliche Daten wie familiäre und finanzielle Verhältnisse am Telefon preiszugeben. Solche Anrufe sollten kritisch hinterfragt werden und im Zweifelsfall sollte man unverzüglich die Polizei anrufen, wenn ein Anruf verdächtig ist. Informationen zu den bekannten Vorgehensweisen beim sogenannten „Enkeltrick„ und Tipps, wie man sich schützen kann, finden sich im Internet auf den Seiten der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.