Julia Lutz

Der Campus Galli erhält weitere 425 000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds, informiert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. „Der Campus Galli in Meßkirch bietet nicht nur touristischen Mehrwert, sondern ist zugleich ein herausragendes Projekt der kulturellen Bildung“, sagt Kunstministerin Theresia Bauer. Im Dezember 2020 hatte die Klosterbaustelle aus dem Nothilfefonds bereits eine Zuwendung in Höhe von 146 000 Euro erhalten. Die Ministerin war vor wenigen Wochen zu Besuch in Meßkirch, um sich einen persönlichen Eindruck von der Klosterbaustelle zu schaffen, die unter anderem Langzeitarbeitslose eine Arbeit gegeben hat.

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Fortbestand des Campus Galli soll gesichert werden

„Campus Galli ist eine in Baden-Württemberg einzigartige Einrichtung und hat Bedeutung weit über die Landesgrenzen hinaus“, sagte Kunstministerin Theresia Bauer gestern in Stuttgart. „Er ist inzwischen nicht nur eine touristisch relevante Einrichtung, sondern auch herausragend in seiner Bedeutung als Projekt der kulturellen Bildung. Die erneute Zuwendung soll den Fortbestand der Einrichtung sichern, die pandemiebedingt leider in eine existenzielle wirtschaftliche Notlage geraten ist.“ Froh über diese Zuwendung ist auch Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden: „Die Kommune und das Team des Campus Galli leisten hier großartige Arbeit, um den Besucherinnen und Besuchern einen realitätsgetreuen Einblick ins mittelalterliche Leben zu ermöglichen. Ich freue mich sehr, dass der Campus Galli nun erneut mit seinem Konzept überzeugt hat und weiterhin Touristinnen und Touristen aus nah und fern begeistern kann. Ein einzigartiges Projekt, das einen großartigen Beitrag zur kulturellen Bildung beiträgt.“

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Pandmie brachte Projekt in Schieflage

Rund zwei Monate später als üblich wurde der Campus im vergangenen Jahr für die Besucher geöffnet. Damit fehlten dem Projekt wichtige Eintrittsgelder in den Oster- und Pfingstferien. Gerade in den Ferien kommen viele Familien nach Meßkirch, um zu sehen, wie Menschen im Mittelalter lebten und arbeiteten. Mit Ausnahme der Sommerferien war die Klosterbaustelle dann über weite Strecken der Saison nur am Wochenende geöffnet. Es fehlten vor allem auch die Reisegruppen.