15 Minuten können ganz schön lang sein. So lange dauert es, bis das Testergebnis eines Corona-Schnelltests da ist. In den letzten Tagen wurde mein Mann zweimal getestet. Bis das Ergebnis da war, ging uns beiden alles Mögliche durch den Kopf. Mit wem hatten wir wann Kontakt. Was wäre, wenn er ins Krankenhaus muss. Auch ein Stoßgebet: Gott, bitte lass es gut ausgehen!

Was macht in einer solchen Situation Mut? Mir kommt Psalm 23 in den Sinn: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Schon als Konfirmandin musste ich diesen Psalm auswendig lernen. Seitdem hat er mich immer wieder in schweren Zeiten begleitet.

Gott behütet und begleitet

„Gott als Hirte“, mit diesem Bild drückt der Psalmbeter seinen Glauben aus, dass Gott uns Menschen begleitet und behütet, wie ein Hirte seine Schafe. Dabei finde ich es sehr realistisch, dass nicht einfach alles gut ist. Der Weg, mein Leben, geht auch durch finstere Täler und Feinde begegnen mir. Grüne Wiesen und frisches Wasser geben mir neue Kraft.

Wie ein Schatzkästchen

In diesem Psalm der Bibel kommt das ganze Leben vor. Gute und schwere Zeiten sind von Gott begleitet. Dieser Psalm ist wie ein Schatzkästchen, der Kraft und Mut gibt.

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Wenn man diesen Psalm auswendig gelernt hat, dann hat man dieses Schatzkästchen auch noch immer dabei. Konfirmandinnen und Konfirmanden beschweren sich immer wieder, dass sie diesen Psalm auswendig lernen sollen. So war das auch schon, als ich selbst Konfirmandin war.

Den Mutmacher immer dabei

Heute bin ich sehr froh, dass ich diesen Psalm und auch andere biblische Worte auswendig kann. So habe ich diese Mutmacher immer bei mir. Beim Warten auf ein Testergebnis und bei allem, was mir sonst widerfahren kann.

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Zum Glück waren die Tests bei meinem Mann negativ. „Der Herr ist mein Hirte“ ist mein Mutwort und Ihres? Ein Blick in die Bibel lohnt sich immer.