Anstelle des ursprünglich geplanten Kreisverkehrs auf Höhe der Lindenwasenstraße wird nun eine Linksabbiegespur zwischen Lindenwasenstraße und Öschlestraße abzweigend von der Bundesstraße ins neue Baugebiet geplant. Das Regierungspräsidium Tübingen stimmt der Linksabbiegespur als Anbindung zur Bundesstraße 313 allerdings nur unter der Voraussetzung zu, dass der Lauweg und die Verlängerung der Eichgasse als bisherige provisorische Anbindung des Wohnbaugebiets Eichwiesen zur B 313 für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Eine Ausnahme davon gilt nur für die beiden Bestands-Anwesen Sigmaringer Straße 1 und 3; nur diese dürfen auch weiterhin die Zufahrt benutzen. Ansonsten dient sie der fußläufigen Anbindung der Wohnbaugebiete südlich der Bundesstraße an den Ortskern.

Überquerungshilfe mit Mittelinsel auf der B 313

Dazu soll zwischen Öschlestraße und Keltenweg für die Fußgänger eine Überquerungshilfe mit Mittelinsel auf der B 313 gebaut werden. Fußgängerampel oder Zebrastreifen sind aus rechtlichen Gründen aufgrund der zu geringen Frequentierung nicht möglich, wie die Gemeinde mitteilt.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes will die Gemeinde auch künftig kommunales Bauland in Vilsingen bereitstellen, da keine kommunalen Bauplätze mehr verfügbar sind. Geplant sind 32 Bauplätze, die ringförmig erschlossen und in zwei Bauabschnitten realisiert werden. Östlich vom Baugebiet wird ein Retentionsbecken zur schadlosen Ableitung des Oberflächenwassers angelegt.

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Zwischen dem künftigen Wohnbaugebiet und der B 313 soll später eine Mischbaufläche ausgewiesen werden, auf der neben Wohnzwecken auch nicht störendes Gewerbe zulässig sein soll. Mit Fertigstellung des ersten Bauabschnittes mit 19 Bauplätzen wird, sofern alles nach Plan läuft, Mitte September 2021 gerechnet.

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