Karl-Heinz Arnold

Fußball: Nachdem lange Zeit auch der 1. FC Rielasingen-Arlen zu den abstiegsgefährdeten Vereinen der Oberliga Baden-Württemberg zählte, hat sich der Seeclub vorzeitig ein weiteres Jahr in der Klasse gesichert. Trotzdem sieht es am Ende der Tabelle für die Vereine aus Südbaden nicht gut aus, steigen doch mindestens fünf Teams ab, möglicherweise gar sechs. Dies hängt davon ab, ob der Oberliga-Zweite die Aufstiegs-Relegation in die Regionalliga Südwest gegen die Vertreter der Oberligen Hessen und Rheinland-Pfalz gewinnt oder nicht. Unabhängig davon ist der FV Lörrach-Brombach (20.) längst abgestiegen, der SV Linx (17.) seit diesem Wochenende, einzig der Freiburger FC (16.) hat noch eine Chance zur Rettung in letzter Minute.

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In der Verbandsliga Südbaden steht der Offenburger FV als Meister und Aufsteiger in die Oberliga fest, während Vizemeisterschaft und Relegationsteilnahme zwischen dem FC Denzlingen (2.) und dem FC Waldkirch (3.) ausgemacht wird. Einzig die künftige Staffelgröße ist offen (16, 17 oder 18 Mannschaften), doch unabhängig davon gibt es aus der Verbandsliga fünf Absteiger. Von Bedeutung für die Landesliga Staffel 3 ist, dass die DJK Donaueschingen (15.) bereits sicher runterkommt, ein zweiter Absteiger zwischen dem FC Radolfzell (13.) und der Reserve des FC Villingen (12.) ermittelt wird. Am Samstag treffen genau diese zwei Mannschaften auf der Mettnau aufeinander, nur eine kann sich retten.

In der Landesliga Staffel 3 steht der FC Singen (1.) zwar ziemlich sicher vor dem Titelgewinn, darf sich aber rechnerisch noch nicht feiern lassen. Zumindest die Vizemeisterschaft und Relegation haben aber noch drei Clubs in Griffnähe, angefangen vom FC Überlingen (2./30 Spiele), der SpVgg F.A.L. (3./29 Spiele) und als Außenseiter der FC Neustadt (5./30 Spiele). Der SC Gottmadingen-Bietingen (4./31 Spiele) kann Platz zwei nicht mehr erreichen. Nachdem feststeht, dass mindestens zwei Verbandsligisten in die Landesliga Staffel 3 absteigen, stellt die Landesliga selbst mindestens vier Absteiger, die Zahl könnte sich noch auf fünf erhöhen. Damit steht der Türkische SV Konstanz (15.) als Absteiger in die Bezirksliga Bodensee fest, der FV Walbertsweiler-Rengetsweiler (13.) ist sehr stark gefährdet, die SG Dettingen-Dingelsdorf (10.) sollte aufmerksam bleiben.

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Drei Vereine bewerben sich in der Bezirksliga Bodensee um Meisterschaft und Direktaufstieg beziehungsweise Vizemeisterschaft und Relegation. Ganz vorne mit einem Spiel mehr (1./29 Spiele/69 Punkte) steht der FC Öhningen-Gaienhofen, dessen einzige offene Partie am letzten Spieltag das Heimspiel gegen den SC Konstanz-Wollmatingen (3./28 Spiele/64 Punkte) ist. Bereits mit einem Unentschieden hätte Öhningen-Gaienhofen einen der ersten beiden Plätze sicher. Die Wollmatinger ihrerseits spielen zuvor noch am Pfingstsamstag gegen den zuletzt abgefallenen SV Mühlhausen und müssen dabei gewinnen, um die Meisterchancen aufrecht zu erhalten. Dazwischen lauert der TSV Singen (2./28 Spiele/67 Punkte), der die Punkte gegen den zurückgezogenen FC Anadolu Radolfzell am Grünen Tisch bekommen wird und am letzten Spieltag den SV Bermatingen (14.) empfängt.

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Mindestens ein, eventuell zwei Absteiger aus der Landesliga und ein, eventuell zwei Aufsteiger in die Landesliga, dazu vier Aufsteiger aus der Kreisliga A. Das bedeutet für die Bezirksliga Bodensee drei bis vier Absteiger und eine Staffelstärke 2022/23 mit 16 bis 17 Mannschaften. Der SV Worblingen (16./9 Punkte) verabschiedete sich bereits aus dieser Klasse, der FC Anadolu Radolfzell (15./20 Punkte), der den Spielbetrieb für diese Runde einstellt, kann den Klassenerhalt nicht mehr erreichen, während Bermatingen (14./20 Punkte) sich noch Chancen auf den vielleicht rettenden viertletzten Platz, den derzeit die Spfr. Owingen-Billafingen (13./25 Punkte) innehat, ausrechnen darf. Abstiegsgefährdet sind des Weiteren noch der SV Deggenhausertal (12./28 Punkte) und der FC Steißlingen (11./30 Punkte).